Bildergalerie: Disgusting Food

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Die schönsten Speisen im "Disgusting Food Museum"

Mäuse in Wein

Aus China und Südkorea kommt eine ganz besondere Spezialität: Mäusewein. Die Baby-Mäuschen werden in einem Fass Reiswein eingelegt. Das Getränk ist allerdings nicht besonders verbreitet und kommt eher als Medizin zum Einsatz.  | Bildquelle: AP

Mäuse in Wein

Aus China und Südkorea kommt eine ganz besondere Spezialität: Mäusewein. Die Baby-Mäuschen werden in einem Fass Reiswein eingelegt. Das Getränk ist allerdings nicht besonders verbreitet und kommt eher als Medizin zum Einsatz. 

Bloody Mary

Bloody Mary mal anders: Statt Sellerie schwimmt ein Schafsauge im Tomatensaft. Ob diese mongolische Variante genauso gut den Kater bekämpft wie der amerikanische Klassiker, ist nicht bekannt. Augäpfel sollen immerhin reich an Vitamin A sein.

Hering

Lecker Fisch! Surströmming ist eine schwedische Köstlichkeit. Der Hering wird im Frühjahr gefangen und in Salzlake eingelegt, wo er zu gären beginnt - so sehr, dass sich Boden und Deckel der Dosen wölben. Bei Öffnung soll diese Delikatesse "intensiv, faulig und stinkend" riechen. Der Transport der Surströmmingdosen auf Flügen von British Airways und Air France ist übrigens ausdrücklich verboten - der Grund: Explosionsgefahr.

Samuel West

Wieso eklig? Das ist eine Delikatesse! Museumsgründer Samuel West mit einem Glas Vegemite. In Australien findet man den Hefeaufstrich auf jedem gut gedeckten Frühstückstisch. Neben dem Sydney Opera House oder dem Ayers Rock zählt die salzige, braune Paste zu den "cultural icons". Das ausgerechnet Vegemite im "Disgusting Food Museum" nun als eklige Speise präsentiert wird, sorgte in den australischen Medien für ziemliche Aufregung.

Meerschweinchen

In europäischen Ländern findet man Meerschweinchen vor allem in Tierparks, Kinderzimmern und Reihenhausgärten. In den peruanischen Anden dagegen auf dem Grill. Das Fleisch soll leicht nach Kaninchen schmecken und wird häufig mit einer Erdnuss-Sauce serviert.

Kaninchen

Und noch ein kleiner, süßer Nager: Kaninchen, beziehungsweise Kaninchenkopf. Das Hirn der Tierchen gilt in der chinesischen Provinz Sichuan als eine echte Delikatesse. Die Köpfe werden scharf mariniert. Um an das Innere zu kommen, knackt man erst den Schädel. Anschließend wird das Gehirn herausgeschlürft.

Bullenpenis

Der Klassiker der ekligen Speisen: Chinesischer Bullenpenis, frisch und roh und in voller Schönheit präsentiert im "Disgusting Food Museum". In China geht man davon aus, dass der Genuss die Kraft des Mannes im Bett steigert. Na dann, guten Appetit!

Natto

Diese japanischen Sojabohnen heißen Natto. Sie werden gekocht und anschließend fermentiert. Dadurch bildet sich ein Fäden ziehender Schleim um die Bohnen, und es entsteht ein gewöhnungsbedürftiger Geruch. Kenner vergleichen ihn mit einem guten europäischen Stinkekäse. Nattobohnen senken Bluthochdruck, helfen gegen Osteoporose und Magengeschwüre und wirken entgiftend.

Jello-O-Salad

Hier mal was Leckeres aus den USA: "Jello Salad", übersetzt "Gelee-Salat". Das 60er-Jahre-Gericht erinnert allerdings eher an einen Kuchen aus Wackelpudding als an Salat. Die Spezialität besteht aus aromatisierter Gelatine mit Obst oder geriebenen Karotten. Wahlweise auch mit Käse, Nüssen oder Marshmallows. 

Eier

Und nochmal eine Spezialität aus China, dem Land der kreativen Küche: die berühmten Tausendjährigen Eier. Enteneier werden drei Monate lang in einem Brei aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen eingehüllt. Das Eiklar wird dadurch geleeartig und das Eigelb grün. Durch die Konservierung sind die Eier ungekühlt über Monate haltbar. 

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