Alassane Plea jubelt

Bundesliga Gladbach gewinnt auch in Bremen

Stand: 10.11.2018 19:04 Uhr

Borussia Mönchengladbach stürmt weiter furios durch die Fußball-Bundesliga.

Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking gewann am elften Spieltag dank des Dreierpacks von Alassane Pléa (39., 48. und 52.) mit 3:1 (1:0) bei Werder Bremen und übte damit auch gehörig Druck auf Borussia Dortmund aus. Nuri Sahin erzielte mit seinem ersten Werder-Tor noch den Ehrentreffer (59.). "Wir machen es momentan einfach ausgesprochen gut und werden versuchen, diesen Lauf so lange wie möglich fortzuführen", sagte Hecking nach der Partie, "jetzt können wir erstmal in der Länderspielpause den Blick auf die Tabelle genießen, dann bereiten wir uns wieder auf die kommenden Aufgaben vor." Gastgeber-Coach Florian Kohfeldt räumte die Niederlage ein, hielt aber den Ball insgesamt flach: "Wir machen zu wenige Tore und fangen uns zu einfache Gegentreffer. Individuelle Fehler entscheiden die Spiele, es ist für mich kein dramatischer Leistungsabfall als Team zu erkennen."

Gladbach dicht dran an der Tabellenspitze

Gladbach glänzte im Weserstadion einmal mehr mit taktischer Reife und entschlossenem Offensivfußball.

Hecking weiß seine "starke Bank" zu schätzen
Hecking weiß seine "starke Bank" zu schätzen

Die Hanseaten agierten nach den Rückschlägen der vergangenen Wochen hingegen erneut glücklos, erstmals unter Kohfeldt kassierten die Bremer drei Bundesliga-Pleiten in Serie und sind nun Tabellensiebter. Gegen Pléa fanden die Hanseaten keine Mittel. Der Franzose setzte sich bei seinem ersten Treffer überragend gegen Martin Harnik und Davy Klaassen durch und schob dann noch cool ins lange Eck ein. Bei Tor Nummer zwei Stand Pléa nach einer Ecke goldrichtig und vollendete, auch bei seinem dritten Treffer nutzte er den angebotenen Raum geschickt aus. Für den 25-Jährigen waren es schon die Saisontreffer Nummer sechs bis acht.

Dreifacher Pléa lässt Gladbach jubeln
sportschau
10.11.2018 20:45 Uhr

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Gladbach mit stärkerem Beginn

Dabei sah es lange gar nicht nach einem Offensiv-Spektakel aus, beiden Teams war der gegenseitige Respekt zunächst deutlich anzumerken. Sowohl Werder als auch Gladbach versuchten erst einmal sicher zu stehen, die Gäste taten dabei aber etwas mehr für das Spiel. Doch es dauerte ein bisschen, bis die geballte Offensiv-Power mit Thorgan Hazard, Lars Stindl und Plea auf Touren kam. Raffael, für den Stindl bei seinem 250. Bundesliga-Spiel von Beginn an ran durfte, musste zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Bremen bäumt sich zu spät auf

Die erste richtig gute Möglichkeit hatte dann etwas überraschend aber Harnik für die konternden Bremer, doch den flachen Abschluss des Österreichers nach einer schnellen Kombination parierte Yann Sommer stark (23.). Nur fünf Minuten später flog ein abgefälschter Schuss von Klaassen nur knapp über das Gladbacher Tor. Doch dann drehte Pléa auf und zerlegte die Bremer fast im Alleingang. Werder gab sich aber nicht auf und drängte nach dem ersten Schock wütend nach vorne. Sahin nutzte seine Möglichkeit aus rund elf Metern konsequent aus. Gladbach blieb über Konter gefährlich.

Beide Teams treten am zwölften Spieltag nach der Länderspielpause erst am Sonntag an, Werder reist nach Freiburg, (25.11.18, 15:30 Uhr), die Borussia hat Hannover 96 zu Gast.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 10. November 2018 um 18:00 Uhr.

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