Fußballspieler des 1. FC Nürnberg stehen neben Emil Forsberg vom RB Leipzig. | Bildquelle: dpa

Bundesliga RB Leipzig fertigt Nürnberg ab

Stand: 07.10.2018 19:57 Uhr

Mit einer berauschenden Gala und dem höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte im Profi-Fußball ist RB Leipzig auf den zweiten Platz der Bundesliga-Tabelle gestürmt. Gegner 1. FC Nürnberg erlebte dabei das nächste bittere Auswärtsdebakel. Die "Roten Bullen" fertigten die Franken am Sonntagabend (07.10.2018) mit 6:0 (4:0) ab.

Die Sachsen sind nun seit sechs Spielen in der Liga ungeschlagen und vorerst zu einem der Titelkandidaten aufgestiegen.

Nach nicht mal sieben Minuten hatten die stürmischen Leipziger mit einer 2:0-Führung durch Kevin Kampl und Yussuf Poulsen bereits für die Vorentscheidung gesorgt. Der Rest war Kür gegen bemitleidenswerte Gäste. Noch vor der Pause erhöhten Marcel Sabitzer und Timo Werner. Doch damit noch lange nicht genug: Sabitzer und Werner setzten das Torfestival nach der Pause fort, wobei Werner sogar noch einen Foulelfmeter vergab. Für die Attacke zuvor hatte Nürnbergs Tim Leibold die Rote Karte gesehen.

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Fast wie in Dortmund

"Die ersten drei, vier Torschüsse waren alle drin. Es hat schon sehr viel gestimmt von dem, was wir gemacht haben", sagte Leipzigs Mittelfeldspieler Sabitzer.

"Das war ähnlich wie in Dortmund. Man darf nicht beim ersten gegnerischen Angriff ein Tor bekommen, zudem muss ein Torwart mal einen sehr guten Tag erwischen. Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir wollten und wurden wieder von einer Lawine überrannt", sagte "Club"-Sportvorstand Andreas Bornemann, der eine vorzeitige Trennung vom Coach ausschloss: "Er macht einen sensationellen Job, das wird sich bis zum Saisonende auch nicht ändern."

Zu schnell für die Nürnberger

Nicht mal drei Minuten waren gespielt, da riss Emil Forsberg seine Arme nach oben und bejubelte mit dem Leipziger Anhang die Führung von RB. Und es war ein Tor wie aus dem Lehrbuch: Kurz vor der Mittellinie eroberten die Leipziger Spieler in der eigenen Hälfte den Ball, dann ging es rasend schnell. Zu schnell für die Nürnberger. Forsberg auf Kampl, Kampl auf Werner, Werner auf Kampl - Tor. Nach Vorlage von Sabitzer schob der Däne Poulsen im Fallen den Ball an Nürnbergs Torwart Fabian Bredlow vorbei.

Tor Nummer drei erzielte Sabitzer selbst. Bredlow sah beim Schuss ins kurze Eck nicht gut aus. Ins lange Eck aus 16 Metern traf Werner zum 4:0. Schadensbegrenzung, mehr war für den "Club" nicht mehr möglich. Aber nicht mal das bekamen die Nürnberger hin.

Für Leipzig wäre noch mehr möglich gewesen, aber Werner verschoss einen Elfmeter und Kapitän Willi Orban traf mit einem Kopfball nur den Pfosten.

Nach der Länderspielpause reist Leipzig zum FC Augsburg (20.10.2018), am selben Tag empfängt Nürnberg die TSG Hoffenheim.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 07. Oktober 2018 um 20:00 Uhr.

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