Der DSV-Skisprinter Markus Eisenbichler in Planica, Slowenien | Bildquelle: AFP

Skispringen in Planica DSV-Quartett auf Platz zwei

Stand: 23.03.2019 16:49 Uhr

Das DSV-Quartett ist im letzten Teamwettbewerb des Winters auf Rang zwei geflogen. Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Karl Geiger und Constantin Schmid mussten sich nur den starken Polen geschlagen geben.

Die deutschen Skiadler haben den Sieg beim Skiflugweltcup am Ende nur um 8,1 Punkte verpasst. Vortagessieger Markus Eisenbichler gelang mit 246 Metern zum Abschluss der weiteste Sprung des Tages. Der Sieg ging an das polnische Team (1627,9 Punkte) mit Jakub Wolny, Kamil Stoch, Dawid Kubacki und Piotr Zyla. Den dritten Platz sicherte sich das Quartett aus Slowenien (1603,1 Pkt.).

Nach erstem Durchgang auf Podestkurs

Das DSV-Quartett lag nach dem ersten Durchgang mit 782,6 Punkten hinter Polen (808,1) und Gastgeber Slowenien (785,1) auf Platz drei. Schlussspringer Eisenbichler war nach 227 Metern gelandet, Karl Geiger hatte starke 230,5 Meter vorgelegt. Richard Freitag kam auf 221 Meter und Constantin Schmid, der vom scheidenden Bundestrainer Werner Schuster das Vertrauen vor Olympiasieger Andreas Wellinger bekommen hatte, bedankte sich zunächst mit einer Weite von 217 Metern. "Solide, keine Fehler gemacht" aber zu viel Kontrolle, fand Schuster. Für den weitesten Sprung des ersten Durchgangs sorgte bei bestem Skiflugwetter Japans Topstar Ryoyu Kobayashi mit 240 Metern.

Eisenbichler fliegt allen davon

Der Rückstand des DSV-Quartetts zur Spitze betrug umgerechnet 21 Meter. Im Finale zog Geiger (Oberstdorf) als Startspringer auf 230 Meter. Schmid (Oberaudorf) kam immerhin auf 216,5 Meter. Für Freitag (Aue) und Eisenbichler galt es, den Abstand auf die Slowenen und Spitzenreiter Polen aufzuholen. Freitag sprang besser als im ersten Durchgang und flog auf 231 Meter. "Es könnte auch ein bisschen weiter sein", sagte der 27-Jährige. Die führenden Polen schwächelten nicht, aber Platz zwei war immerhin greifbar. Mit 235,5 Metern legte Sloweniens Timi Zajc 235,5 Meter vor. Doch Eisenbichler konterte mit dem weitesten Flug des Tages. Der Siegsdorfer flog auf 246 Meter.

Thema in der Sportschau am 23.3.19 ab 10 Uhr

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 23. März 2019 um 16:00 Uhr.

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