Der Frankfurter Ante Rebic kämpft mit Gladbachs Josip Drmic um den Ball. | Bildquelle: dpa

Fußball-Bundesliga Nächstes Remis für die Eintracht

Stand: 17.02.2019 17:24 Uhr

Eintracht Frankfurt tritt im Rennen um die internationalen Plätze in der Bundesliga weiter ein wenig auf der Stelle. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gab es ein 1:1 (1:0).

Von Robin Tillenburg

Danny da Costa (45.+1 Minute) gelang am Sonntag (17.02.2019) der Führungstreffer für die Eintracht, Denis Zakaria glich in der Schlussphase aus (82.). Es war das vierte Liga-Unentschieden hintereinander für die Mannschaft von Adi Hütter, die damit in diesem Kalenderjahr auch weiterhin ungeschlagen bleibt, in der Tabelle aber etwas abrutscht. Mönchengladbach bleibt durch den Punkt auf Rang drei und weiter auf Champions-League-Kurs.

Beide Trainer hatten in der Startformation auf ihre besten Torschützen verzichtet, Luka Jovic und Alassane Pléa saßen somit zunächst auf der Bank. Das merkte man auch. Die Partie war zwar intensiv und temporeich, aufregende Strafraumszenen gab es aber eher selten.

Gladbach etwas besser drin, aber Frankfurt macht das Tor

Thorgan Hazard hatte nach acht Minuten die erste nennenswerte Gelegenheit, sein Flachschuss ging aber knapp links am Frankfurter Tor vorbei. Nach 25 Minuten hätte Zakaria dann völlig frei vor Frankfurts Torwart Kevin Trapp für den Führungstreffer sorgen müssen - der Schweizer scheiterte aber am Fuß des Schlussmanns. Bis auf einen Distanzschuss von Filip Kostic auf der Gegenseite (39.), den Yann Sommer aber sicher parieren konnte, blieben gute Tormöglichkeiten ansonsten Mangelware.

Als alle sich schon mit dem Pausenpfiff arrangiert zu haben schienen, fiel dann doch das Tor: Da Costa bekam nach einer kurz ausgespielten Ecke einen Schuss von Jonathan de Guzmán vor die Füße und traf aus kurzer Distanz. Die Borussia war bis dahin eigentlich das etwas stärkere Team gewesen, spielte ihre vielen Konterchancen aber zu schlampig aus. Insgesamt war das 1:0 zur Pause etwas glücklich.

Temporeicher Schlagabtausch

Es blieb mit Wiederanpfiff ein extrem temporeicher und teilweise fast wilder Schlagabtausch mit viel Pressing und einigen Fehlern auf beiden Seiten. Immer wieder konterte die eine Mannschaft nach einer Ungenauigkeit der anderen. Fast im Minutentakt gab es aussichtsreiche Situationen, die aber so gut wie nie zu Hochkarätern führten - es fehlte der letzte Pass oder der durchsetzungsstarke "Abschluss-Spieler". Trapp hielt bei einem Schuss von Oscar Wendt erneut stark (57.), Ante Rebic zielte auf der anderen Seite relativ frei vor dem Tor nicht genau genug (75.), ansonsten blieb es lange Zeit bei spannenden Ansätzen ohne Ertrag.

Verdienter Ausgleich

Als der Mannschaft von Dieter Hecking dann in der Schlussphase so langsam die Zeit davonlief, startete sie noch einmal eine Schlussoffensive. Die Gastgeber wirkten keine drei Tage nach ihrem Europa-League-Auftritt nun müde und hatten kaum noch Ballbesitz. Zakarias Flachschuss vom Strafraumrand sorgte dann für den insgesamt verdienten Ausgleich, Josip Drmic hatte mit der letzten Aktion sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, traf den Ball aber nicht sauber (90.+4).

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hätte lieber ein "dreckiges 1:0" gehabt, meinte bei "Sky" aber auch: "Wir können damit leben." Ähnlich sah es Gladbachs Christoph Kramer: "Es war in der ersten Halbzeit mehr drin. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann nicht mehr die klaren Chancen. Aber es ist okay."

Frankfurt bekommt es am Donnerstag im Europa-League-Rückspiel schon wieder mit Schachtjor Donezk zu tun (21.02.2019) und trifft danach in der Liga am Sonntag auf Hannover 96. Mönchengladbach spielt einen Tag vorher gegen den VfL Wolfsburg.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. Februar 2019 um 18:00 Uhr.

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