Philipp Lahm nimmt im Dezember 2017 am außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teil. | Bildquelle: dpa

Deutsche EM-Bewerbung Lahm soll OK-Chef für EM 2024 werden

Stand: 16.08.2018 11:00 Uhr

Philipp Lahm setzt im DFB zum großen Karrieresprung an. Sollte Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung der Fußball-EM 2024 bekommen, dann wird er Organisationschef.

Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB). In seiner neuen Funktion würde der 113-malige Nationalspieler und Weltmeisterkapitän, bislang Botschafter der deutschen EM-Bewerbung, auch als Mitglied dem DFB-Präsidium angehören.

"Langfristig Verantwortung übernehmen"

"Es war von Beginn meiner Tätigkeit als Botschafter für die EM 2024 an mein Wunsch, langfristig Verantwortung zu übernehmen", sagte der DFB-Ehrenspielführer: "Die neue Aufgabe als Turnierchef bietet mir eine sehr interessante Möglichkeit dazu. Als Nationalspieler und zuletzt in meiner Rolle als Botschafter habe ich den DFB stets als sehr professionell kennengelernt. Gemeinsam mit dem Bewerbungsteam werde ich in den kommenden Wochen alles daran setzen, die Europameisterschaft 2024 auch tatsächlich nach Deutschland zu holen."

Entscheidung am 27. September

Das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) entscheidet am 27. September über den Ausrichter des Turniers in sechs Jahren. Einziger Konkurrent ist die Türkei. Wahlberechtigt sind 18 Funktionäre, DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein türkischer Amtskollege Servet Yardimci dürfen keine Stimme abgeben.

Breite Zustimmung für Lahm

"Die Entscheidung, Philipp Lahm langfristig an den Verband zu binden, ist in enger Abstimmung und mit breiter Zustimmung des DFB-Präsidiums und Vertretern aus der Bundesliga gefallen", sagte Grindel. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius fügte hinzu: "Aus seiner aktiven Zeit verfügt Philipp Lahm über große sportliche Erfahrung, die er in verantwortungsvoller Position bei der Vorbereitung auf die EM 2024 einbringen kann." Die exakten Arbeitsaufgaben des neuen OK-Chefs wird der DFB im Erfolgsfall nach der Vergabe mit der UEFA abstimmen.

Quelle: sportschau.de

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