Bundesligaspiel Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg | Bildquelle: dpa

Bundesliga Bremen siegt auch gegen Wolfsburg

Stand: 05.10.2018 22:21 Uhr

Hinter Dortmund, aber noch vor den Bayern - Bremen ist nach dem 2:0-Sieg im Nordduell gegen Wolfsburg vorerst Tabellenzweiter. Für Trainer Florian Kohfeldt dürfte es das perfekte Geschenk gewesen sein.

Werder Bremen hat durch ein 2:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg am Freitagabend (05.10.2018) vorerst den Sprung auf Tabellenplatz zwei geschafft. Für Bremen trafen Davy Klaasen (35.) und der eingewechselte Johannes Eggestein (86.). Damit baute Bremen auch die Serie von nun 16 ungeschlagenen Heimspielen unter Trainer Florian Kohfeldt, der am Spieltag seinen 36. Geburtstag feierte, aus.

Die Wolfsburger bleiben auch nach der zweiten Saisonniederlage zunächst Siebter. Allerdings war es für das Team von Trainer Bruno Labbadia bereits das fünfte Bundesligaspiel hintereinander ohne Sieg.

Weghorst trifft den Pfosten, Klaassen ins Tor

Beide Mannschaften begannen im Nord-Derby forsch, die erste Möglichkeit hatten die Gäste aus Niedersachsen.
Jérôme Roussillon schüttelte auf der linken Seite Gegenspieler Yuya Osako ab und fand dann Wout Weghorst, von dessen Bein der Ball an den Pfosten sprang (12.). Es war die beste Möglichkeit der Wolfsburger, die besser in diese Partie fanden.

Der Aufschwung von Werder Bremen nach gut einer halben Stunde war dann eng mit der Personalie Klaassen verbunden. Nach 18 Minuten hatte der Niederländer gerade einmal vier Ballkontakte, nur wenige Minuten war er dann voll drin. Erst verlängerte Klaasen eine Hereingabe von Florian Kainz per Hinterkopf und verfehlte das Tor nur knapp (31.). Vier Minuten später profitierte Klaasen von einem Zusammenspiel zwischen Theodor Gebre Selassie und Maximilian Eggestein und dem missglückten Klärungsversuch von Robin Knoche und erzielte aus zehn Metern die Führung (35.).

Mit der Führung im Rücken spielte Bremen wie befreit auf, bis zur Pause kamen noch drei Abschlüsse hinzu. Die beste Möglichkeit leitete Ludwig Augustinsson mit seiner Flanke in Minute 41 ein, Max Kruse verpasste nur knapp.

Pizarro bringt neuen Schwung

Nach der Pause dauerte es gut zehn Minuten bis zur ersten Tormöglichkeit. Nach einem Freistoß kam Wolfsburgs Abwehrchef John Anthony Brooks zum Abschluss, er hob den Ball allerdings auf das Tornetz (55.). Werder Bremen zog sich daraufhin weit zurück und überließ den Gästen aus Wolfsburg die Initiative. Und der VfL wusste das zu nutzen: Daniel Ginczek verfehlte das Tor mit einem Schuss aus 22 Metern noch knapp (71.). Drei Minuten später musste sich Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka bei einem Schuss von Josip Brekalo schon ganz lang machen, um zur Ecke zu klären.

Werder wurde erst nach der Einwechslung von Routinier Claudio Pizarro wieder besser. Pizarro, der unter der Woche seinen 40. Geburtstag gefeiert hatte, beeindruckte mit einigen tollen Pässen. Seine beste Szene hatte er, als er in der 86. Minute mustergültig in den Lauf des eingewechselten Johannes Eggestein spielte, der mit seinem ersten Ballkontakt cool vollendete - 2:0.

Für den VfL Wolfsburg geht es nach der Länderspielpause am Samstag (20.10.2018) mit einem Heimspiel gegen den FC Bayern weiter. Werder Bremen hat einen Tag länger Pause und tritt dann beim FC Schalke 04 an.

Quelle: sportschau.de

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