Menschen mit Regenschirmen auf einer Straße im australischen Sydney. | Bildquelle: dpa

Australien Auf die Brände folgen Überschwemmungen

Stand: 07.02.2020 09:09 Uhr

Heftiger Regen hat Teile Australiens überflutet, aber gleichzeitig auch die Arbeit der Feuerwehr in den Brandgebieten erleichtert. Die Niederschläge könnten in den kommenden Tagen bei der Löschung der Buschfeuer helfen.

Starke Regenfälle haben in einigen Gebieten Australiens für Überschwemmungen gesorgt. Die Lage sei nicht allzu besorgniserregend, sagen die australischen Behörden, aber es gebe viele überflutete Häuser und gesperrte Straßen, unter anderem in der Millionenstadt Sydney und im Bundesstaat Queensland. Bei der Feuerwehr im Bundesstaat New South Wales macht sich dank des Regens Erleichterung breit. Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons zeigte sich zuversichtlich, dass anhaltende Niederschläge dabei helfen könnten, die Buschbrände zu löschen.

Es gebe derzeit noch rund 40 Feuer, von denen 17 nicht unter Kontrolle seien, darunter auch der Brand in der Nähe der australischen Hauptstadt Canberra. Seit Mittwoch hat sich die Zahl der Buschfeuer um knapp 20 reduziert. Australien hat seit Monaten mit schweren Feuern zu kämpfen. Anhaltende Trockenheit und Hitze hatten die Löscharbeiten erschwert und die Brände immer wieder angefacht.

Überschwemmungen statt Feuer

Feuerwehrchef Fitzsimmons twitterte: "So schön, gestern Abend den Regen zu hören und zur Abwechslung heute Morgen beim Fahren die Scheibenwischer anzuhaben." Aber die gute Laune dürfte durch die Wettervorhersagen getrübt werden, denn dem Nordwesten des Kontinents nähert sich ein Zyklon, der nach Behördenangaben Böen von bis zu 230 Kilometern pro Stunde bringen könnte. Bewohner in einigen Gebieten wurden aufgerufen, Schutz zu suchen. Zusätzlich zu den Buschfeuern muss sich die australische Feuerwehr nun wohl auch um Überschwemmungen kümmern.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 07. Februar 2020 um 11:15 Uhr.

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