Offenbar kein Austritt von Radioaktivität Brand auf russischem Atom-U-Boot gelöscht

Stand: 30.12.2011 15:09 Uhr

Brand auf russischem Atom-U-Boot wird gelöscht.
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Der Brand auf dem russischem Atom-U-Boot wird gelöscht.

Der Brand eines russischen Atom-U-Boots ist nach Angaben der Behörden gelöscht - nach fast eintägigem Großeinsatz. "Das Feuer ist gelöscht, es gibt keine Flammen mehr", versicherte Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu bei einem Treffen des Krisenstabs.

Laut Katastrophenschutz erlitten neun Menschen eine Rauchvergiftung. Eine radioaktive Verseuchung sei aber nicht zu befürchten. Die Strahlenwerte in der Umgebung seien normal, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Feuer brach in Trockendock aus

Der Brand brach auf der 167 Meter langen "Jekaterinenburg" aus, als sich das Schiff zu Reparaturarbeiten in einem Trockendock befand. Um die Flammen zu bekämpfen, wurde das U-Boot teilweise unter Wasser gelassen. Zudem warfen Hubschrauber tonnenweise Wasser über der "Jekaterinenburg" ab.

Russlands bislang schlimmstes U-Boot-Unglück in der Ära nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ereignete sich im August 2000. Damals sank das Atom-U-Boot "Kursk" in der Barentssee. Alle 118 Besatzungsmitglieder starben.

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