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Burkina Faso Viele Tote bei Extremistenangriff

Stand: 25.12.2019 01:44 Uhr

Die Armee des westafrikanischen Staates Burkina Faso hat einen Angriff von Extremisten auf die Stadt Arbinda zurückgeschlagen. Dabei starben zahlreiche Menschen. Präsident Kaboré rief zwei nationale Trauertage aus.

Bei Angriffen von Terroristen im Norden von Burkina Faso hat es Dutzende Tote gegeben. Mindestens sieben Sicherheitskräfte und 35 Zivilisten wurden getötet, teilte der Kommunikationsminister des westafrikanischen Landes, Remis Fulgance Dandjinou, im staatlichen Fernsehen mit. Zudem seien 80 Angreifer den Streitkräften zufolge "neutralisiert" worden. Es habe außerdem rund 20 Verletzte gegeben.

Bewaffnete Gruppen griffen Militärs und Zivilisten in Arbinda im Norden des Landes an, berichteten die Streitkräfte weiter. Die Kämpfe dauerten demnach mehrere Stunden an. Mit Unterstützung der Luftwaffe sei der Angriff von Polizisten und Soldaten schließlich abgewehrt worden.

Nationale Trauertage zum Gedenken an die Opfer

Der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, rief zum Gedenken an die Opfer zwei nationale Trauertage aus. An allen öffentlichen Gebäuden sollen in der Zeit die Flaggen auf halbmast gesetzt werden, hieß es in einer Mitteilung des Staatschefs.

In den Staaten der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen "Islamischer Staat" oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen.

In Mali sind rund 1000 Bundeswehrsoldaten an einem UN-Stabilisierungseinsatz beteiligt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 25. Dezember 2019 um 02:00 Uhr.

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