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Burkina Faso Erneut Soldaten bei Angriff getötet

Stand: 26.12.2019 01:17 Uhr

Im Norden von Burkina Faso wurde erneut eine Militärpatrouille attackiert. Mindestens elf Soldaten wurden laut Medienberichten getötet. Erst am Dienstag waren bei Gefechten in der Region Dutzende Zivilisten ums Leben gekommen.

Nach den schweren Angriffen im Norden von Burkina Faso mit Dutzenden Toten wurde in derselben Region erneut eine Militärpatrouille attackiert. Medienberichten zufolge wurden mindestens elf Soldaten getötet. Bei den Gefechten nahe Hallalé in der Sahelzone seien auch mindestens fünf der Angreifer getötet worden.

Erst am Dienstag hatten bewaffnete Gruppen Militärs und Zivilisten in Arbinda angegriffen. Die Kämpfe dauerten demnach mehrere Stunden an. Mindestens sieben Sicherheitskräfte und 35 Zivilisten wurden getötet, teilte der Kommunikationsminister des westafrikanischen Landes, Remis Fulgance Dandjinou, im staatlichen Fernsehen mit. Zudem seien 80 Angreifer den Streitkräften zufolge "neutralisiert" worden. Es habe außerdem rund 20 Verletzte gegeben.

Mit Unterstützung der Luftwaffe sei der Angriff von Polizisten und Soldaten schließlich abgewehrt worden.

Nationale Trauertage zum Gedenken an die Opfer

Der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, rief zum Gedenken an die Opfer des ersten Angriffs zwei nationale Trauertage aus. An allen öffentlichen Gebäuden sollen in der Zeit die Flaggen auf halbmast gesetzt werden, hieß es in einer Mitteilung des Staatschefs.

In den Staaten der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen "Islamischer Staat" oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen.

In Mali sind rund 1000 Bundeswehrsoldaten an einem UN-Stabilisierungseinsatz beteiligt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 25. Dezember 2019 um 02:00 Uhr.

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