Das israelische Raketenabwehrsystem "Iron Dome" | Bildquelle: ATEF SAFADI/EPA-EFE/REX

Nach gezielter Tötung Angst vor neuem Gaza-Krieg

Stand: 12.11.2019 17:31 Uhr

Nach der gezielten Tötung eines Anführers radikaler Islamisten in Gaza ging ein Raketenhagel auf israelische Orte nieder. Der Islamische Dschihad spricht von einer "Kriegserklärung". Die Eskalation löst international Besorgnis aus.

Nach Israels gezielter Tötung eines Islamistenführers im Gazastreifen droht eine neue Eskalation des Nahostkonflikts. Militante Palästinenser reagierten auf den Tod von Baha Abu Al Ata und dessen Ehefrau mit massiven Raketenangriffen auf israelische Orte. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums wurden mehr als 150 Raketen abgefeuert.

60 Raketen seien vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden. Bei weiteren gezielten Luftangriffen im nördlichen Gazastreifen wurden zwei Dschihad-Mitglieder getötet, die nach Armeeangaben Raketen auf Israel abfeuern wollten. Auch in Tel Aviv heulten mehrfach die Sirenen, Explosionen waren zu hören.

Radikale Palästinenser schießen mehr als hundert Raketen nach Israel
tagesschau 20:00 Uhr, 12.11.2019, Susanne Glass, ARD Tel Aviv

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Erhöhte Alarmbereitschaft in Israel

Israels neuer Verteidigungsminister Naftali Bennett reagierte mit der Ausrufung erhöhter Alarmbereitschaft. Für alle Gemeinden im Umkreis von 80 Kilometern um den Gazastreifen erklärte er eine 48-stündige "Sondersituation", wie israelische Medien berichteten. Dies betrifft unter anderem auch Jerusalem. Bennett bezeichnete es demach als "sehr wahrscheinlich, dass Zivilisten angegriffen werden".

Aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen schlugen nach israelischen Medienberichten direkt in Häusern in Netivot und Kerem Schalom im Süden Israels sowie auf einer dicht befahrenen Schnellstraße südlich von Tel Aviv ein. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom erlitten rund 40 Israelis bei Raketenangriffen Verletzungen.

In Israel blieben Schulen und Büros vom Süden bis zum Zentrum geschlossen. Der Zugverkehr nahe dem Gazastreifen wurde laut Medienberichten teilweise gestoppt. Die Armee verlegte nach eigenen Angaben verstärkt Truppen ins Grenzgebiet. Die beiden Grenzübergänge von Israel in den Gazastreifen blieben bis auf weiteres geschlossen.

Susanne Glas, ARD Tel Aviv, zur Sicherheitslage im Gazastreifen und Israel
tagesschau24 15:00 Uhr, 12.11.2019

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Internationale Angst vor neuem Gaza-Krieg

Die Eskalation befeuerte die Furcht vor einem neuen Gaza-Krieg und löste international Besorgnis aus. Nach Medienberichten bemühen sich Ägypten und die Vereinten Nationen hinter den Kulissen intensiv um eine Beruhigung der Lage.

Die Europäische Union forderte ein sofortiges Ende der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und eine rasche Beruhigung der Lage, um das Leben von Israelis und Palästinensern zu schützen. Die Bundesregierung äußerte sich äußerst besorgt und verurteilte den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf das Schärfste. "Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen unschuldige Zivilisten", erklärte das Auswärtige Amt. "Wir rufen dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und die Gewalt zu beenden." Auch der Kreml rief "alle Konfliktparteien" zur Zurückhaltung auf.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 12. November 2019 um 12:00 Uhr.

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