Überschwemmungen auf den Bahamas durch den Hurrikan "Dorian" | Bildquelle: AP

"Dorian" auf den Bahamas Humanitäre Katastrophe befürchtet

Stand: 04.09.2019 02:52 Uhr

Der Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas schwere Verwüstungen angerichtet. In Teilen des Inselstaates wird eine humanitäre Katastrophe befürchtet. Abgeschwächt zieht der Wirbelsturm nun nach Norden weiter.

In Teilen der Bahamas wird nach Hurrikan "Dorian" eine humanitäre Katastrophe befürchtet. Rettungskräfte berichteten von Szenen totaler Zerstörung. "Es ist totale Verwüstung. Es ist zerstört. Apokalyptisch. Es sieht aus, als wäre eine Bombe hochgegangen", sagte Lia Head-Rigby, die bei einer lokalen Hilfsorganisation für Hurrikanopfer mitarbeitet und über die hart getroffene Insel Abaco flog.

"Man kann nicht das was war wieder aufbauen. Wir müssen neu anfangen", so Head-Rigby. Ein Mitarbeiter auf Abaco habe ihr gesagt, es gebe viel mehr Tote, und dass die Leichen zusammengetragen würden.

Hurrikan "Dorian" richtet schwere Zerstörungen auf den Bahamas an
tagesthemen 22:15 Uhr, 03.09.2019, Jan Philipp Burgard, ARD Washington

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Genaue Ausmaß noch nicht ersichtlich

Auch am Dienstagabend (Ortszeit) war das genaue Ausmaß noch nicht ersichtlich. Ministerpräsident Hubert Minnis sagte jedoch, dass sich die Zahl der Toten von fünf Toten am Vortag auf sieben erhöht habe.

Die peitschenden Winde und braunen Fluten zerstörten Tausende Häuser oder beschädigten sie stark, legten Krankenhäuser lahm und hielten Menschen auf Dachböden gefangen. Retter hatten Probleme, die Opfer zu erreichen.

Die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz mobilisierten Helfer und stellten Geld für den Notfalleinsatz auf den beiden Inseln der Bahamas mit ihren 70.000 Einwohnern bereit. Die Karibische Katastrophenschutzagentur CDEMA werde bei Such- und Rettungseinsätzen Drohnen nutzen, teilte der frühere Regierungssprecher Latrae Rahming auf Twitter mit.

Hurrikan "Dorian" über den Bahamas | Bildquelle: AP
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Satellitenbild von Hurrikan "Dorian" über den Bahamas. Premierminister Hubert Minnis spricht von einer schrecklichen Tragödie.

Weiterhin extrem gefährlich

Das US-amerikanische Hurricane Center stufte den Sturm inzwischen von der höchsten Kategorie fünf auf die Kategorie zwei herunter. Die Experten mahnten jedoch erneut, dass "Dorian" weiterhin extrem gefährlich sei.

Der Wirbelsturm entwickele derzeit Windböen mit einer Geschwindigkeit von 175 Kilometer pro Stunde. Das liegt ganz knapp unterhalb der Schwelle zu einem Hurrikan der Kategorie drei. Zuvor lagen bei seiner Ankunft in dem karibischen Inselstaat die Windgeschwindigkeiten bei bis zu 300 Kilometer pro Stunde.

"Dorian" wird nach Berechnungen des US-amerikanischen Hurricane Centers von den Bahamas nach Norden entlang der US-Küste weiterziehen. Dort wurden große Abschnitte bereits evakuiert.

Die Auswirkungen in Florida, wie auch in den angrenzenden US-Bundesstaaten, dürften nun geringer ausfallen als ursprünglich befürchtet. Die Bewohner der betroffenen US-Staaten machen sich aber auf Sturmböen, Regen und Flutwellen in den kommenden Tagen gefasst.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 03. September 2019 um 22:15 Uhr.

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