Republikanische Vertreter im US-Repräsentantenhaus sprechen zu Journalisten. | Bildquelle: dpa

Impeachment-Verfahren Republikaner sorgen für Eklat

Stand: 24.10.2019 03:43 Uhr

Gerade erst hat US-Präsident im drohenden Impeachment-Verfahren mehr Härte von seinen Republikanern gefordert. Nun stürmten mehrere Parteifreunde einen Saal im Kongress, in dem eine vertrauliche Anhörung stattfand.

US-Republikaner haben die Vorermittlungen zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump vorübergehend blockiert. Etwa zwei Dutzend republikanische Mitglieder des Repräsentantenhauses drangen in einen Sitzungssaal ein, indem eine Befragung hinter verschlossenen Türen stattfinden sollte.

Die Demokraten sprachen von einer Gefährdung der nationalen Sicherheit, weil mehrere Republikaner verbotene elektronische Geräte wie Mobiltelefone in den Sicherheitsraum mitbrachten.

Republikaner blockieren Vorermittlungen zu Impeachment gegen Trump
tagesschau 09:00 Uhr, 24.10.2019

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Sicherheitskräfte "überwältigt"

Abgeordnete beschrieben chaotische Szenen. Die Demokratin Debbie Wasserman Schultz sagte, sie sei gerade in den Raum gegangen, als die republikanischen Abgeordneten an den Sicherheitsmitarbeitern vorbeizogen. Diese seien von den Republikanern quasi "überwältigt" worden, sagte sie.

Einige hätten geschrien, was die Demokraten dem Präsidenten antäten, und dass sie nichts in der Hand hätten. Mehrere setzten offenbar Tweets aus dem Sitzungssaal ab.

Republikanische Vertreter im US-Repräsentantenhaus sprechen zu Journalisten. | Bildquelle: dpa
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Gut zwei Dutzend republikanische US-Abgeordnete haben mit lautstarkem Protest die Anhörung einer hochrangigen Mitarbeiterin des Verteidigungsministeriums in der Ukraine-Affäre gestört.

Anhörung um fünf Stunden verzögert

Das Eindringen der Republikaner in den Raum verzögerte die eidesstattliche Aussage von Laura Cooper, einer hochrangigen Beamtin des Verteidigungsministeriums, die für die Ukrainepolitik zuständig ist. Die Sitzung begann mit einer Verzögerung von etwa fünf Stunden, nach einem Sicherheitscheck der Beamten.

Eine Reihe von Diplomaten ist bisher im Rahmen der Vorermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren befragt worden. Mehrere beschrieben Trumps Versuche, die Ukraine zu Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen zu bewegen, den Demokraten und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur Joe Biden.

Der republikanische Senator Lindsey Graham kritisierte seine Parteikollegen dafür, den Sicherheitsraum zu stürmen und nannte sie "bescheuert". Später twitterte er jedoch, es habe sich um einen "friedlichen Protest" gehandelt, und zeigte Verständnis für die Verstimmung seiner Parteikollegen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. Oktober 2019 um 04:00 Uhr.

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