Brand eines Tauchausflugsschiffes vor der Insel Santa Cruz in Kalifornien | Bildquelle: VIA REUTERS

Nach Schiffsbrand vor Kalifornien Rettungskräfte finden weitere Leichen

Stand: 03.09.2019 08:23 Uhr

Vor der Küste Kaliforniens dauert die Suche nach Opfern und Überlebenden eines schweren Schiffsbrandes an. Laut Behörden wurden mittlerweile 25 Leichen entdeckt, neun Passagiere des Tauchschiffs werden weiterhin ermisst.

Nach einem verheerenden Brand auf einem Ausflugsboot für Taucher vor der Küste Kaliforniens haben die Rettungskräfte inzwischen 25 Leichen gefunden. Die Einsatzkräfte konnten gestern Abend 20 Todesopfer bergen. Fünf weitere wurden zwar gesichtet, konnten aber aufgrund unsicherer Verhältnisse unter dem havarierten Schiff nicht aus dem Wasser gezogen werden, teilte die Küstenwache mit. Neun Menschen werden weiterhin vermisst.

Das Tauchboot "Conception" befand sich auf einem dreitägigen Ausflug zu den Channel Islands im Pazifik, als mitten in der Nacht nahe der Insel Santa Cruz ein Feuer an Bord ausbrach. Der Nationalpark Channel Islands befindet sich rund 30 Kilometer vor der Küste Santa Barbaras.

Suche an der Küste

Wie viele Menschen an Bord waren, war zunächst nicht ganz klar. Die Küstenwache gab die Zahl teils mit 38 Menschen an, darunter fünf Besatzungsmitglieder. Später war von 39 Menschen an Bord die Rede, sechs davon sollten zur Crew zählen. Fünf von ihnen konnten sich retten.

Die Polizei vernahm die Überlebenden am Montag, teilte jedoch keine Details mit. Die Küstenwache suchte die Küste der Insel nach weiteren möglichen Überlebenden ab.

Noch immer Vermisste nach Schiffsbrand vor kalifornischen Küste
tagesschau 08:00 Uhr, 03.09.2019

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18 Meter vor der Küste der Insel gesunken

Das 20 Meter lange Boot sei 18 Meter vor der Küste der Insel gesunken, teilte die Küstenwache mit. Das Wasser in der Bucht Platts Harbor vor der Nordküste der Insel Santa Cruz, wo das Schiff ankerte, sei etwa 19,50 Meter tief. Ein Teil des Bugs ragte aus dem Wasser.

Ein Notruf um 3.15 Uhr sei schwer verständlich gewesen, jedoch sei daraus hervorgegangen, dass das Boot bereits vollständig in Flammen stand, so die Küstenwache.

Bei Inspektion keine Mängel festgestellt

Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Aufzeichnungen der Küstenwache zeigen, dass bei Inspektionen des Bootes im Februar und im August 2018 keine Mängel festgestellt wurden. Zuvor hatte es Verstöße gegen den Brandschutz gegeben, diese Mängel wurden jedoch schnell behoben.

Auf die Frage, ob die Crew den Passagieren noch geholfen habe, teilte die Küstenwache mit, sie habe keine weiteren Informationen dazu.

Acht Tote nach Untergang von brennendem Schiff vor Kalifornien
Marcus Schuler, BR
03.09.2019 07:37 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 03. September 2019 um 06:00 Uhr.

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