Unglücksstelle nach dem Erdrutsch im norwegischen Ask. | Bildquelle: dpa

Erdrutsch in Norwegen Keine Hoffnung mehr auf Überlebende

Stand: 05.01.2021 17:32 Uhr

Drei Menschen werden nach dem Erdrutsch in Norwegen noch vermisst. Die Rettungskräfte haben die Hoffnung aufgegeben, sie noch lebend unter dem Erdreich zu finden. Das Unglück hatte sich am 30. Dezember ereignet.

Die Rettungskräfte haben sechs Tage nach dem verheerenden Erdrutsch in Norwegen die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende der Katastrophe finden zu können. Das gab die regionale Polizeichefin Ida Melbo Øystese vor Reportern bekannt.

Der Einsatz, der bislang als Rettungsaktion gegolten hatte, trete nun in eine neue Phase ein. Dabei werde es nun darum gehen, die Leichen der drei verbliebenen Vermissten zu finden, sagte die Polizeichefin.

Insgesamt zehn Vermisste nach Erdrutsch

Zu dem heftigen Erdrutsch in Ask in der Kommune Gjerdrum etwa 40 Kilometer nordöstlich von Oslo war es am frühen Morgen des 30. Dezember gekommen. Bislang wurden sieben Tote im mehrere hundert Meter langen und breiten vom Erdrutsch betroffenen Gebiet gefunden, darunter eine Kleinfamilie mit einer zweijährigen Tochter.

Gestern war noch ein Hund lebend entdeckt worden, der sich in einem Lufteinschluss befunden hatte. Deshalb hatten die Retter die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. Januar 2021 um 00:00 Uhr.

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