Gerettete Touristen vor der Insel Phuket | Bildquelle: AP

Vor Thailands Küste Mindestens 21 Tote nach Bootsunglück

Stand: 06.07.2018 14:22 Uhr

Nach zwei Schiffsunglücken in Thailand werden 35 Menschen vermisst. 21 Leichen wurden bislang geborgen. Vor Phuket sanken bei starkem Wind ein Boot für Tauchausflüge und eine Jacht.

Rettungsteams haben nach zwei Bootsunglücken vor der Küste Thailands die Leichen von 21 chinesischen Touristen geborgen. Das teilte der Katastrophenschutz mit. 35 Menschen werden demnach noch immer vermisst.

Bei starkem Wind und hohen Wellen waren gestern vor der Ferieninsel Phuket zwei Boote mit insgesamt 146 Menschen an Bord gesunken - 132 von ihnen sind Touristen aus China. Die Marinepolizei konnte den überwiegenden Teil der Menschen retten. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski bei der Insel Koh Racha kenterte, konnte nach Angaben der Polizei gerettet werden.

Die 35 Vermissten werden 40 Meter unter der Meeresoberfläche im gesunkenen Wrack eines Ausflugschiffes vermutet. "Ich nehme an, dass sie in dem Boot eingeschlossen sind, sagte der Gouverneur von Phuket, Noraphat Plodthing.

Bei Urlaubern beliebte Gegend

Die Inseln liegen südlich von Phuket. Die Gegend ist bei Urlaubern beliebt. Die Behörden hatten vor den Zwischenfällen Unwetterwarnungen bis kommenden Dienstag ausgegeben. Darauf verwies auch der Gouverneur von Phuket, Norraphat Plodthong. "Wir hatten gewarnt", sagte er. Die Behörden würden nun prüfen, ob solche Warnungen künftig mit einem Fahrverbot für Ausflugsboote verbunden werden sollen.

Das Auswärtige Amt teilte mit, die Botschaft in Bangkok versuche derzeit herauszufinden, ob deutsche Staatsangehörige betroffen sind.

Schiffsunglück vor Phuket
L. Bodewein, ARD Singapur
05.07.2018 18:41 Uhr

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Über dieses Thema berichtete NDR Info am 05. Juli 2018 um 18:15 Uhr.

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