Ein Feuerwehrmann steht vor Waldbränden in Amendoa, Portugal. | Bildquelle: AFP

Mindestens 20 Verletzte Portugal kämpft gegen Waldbrände

Stand: 21.07.2019 21:05 Uhr

Portugal kämpft gegen die ersten starken Waldbrände der Saison. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt. Starke Winde erschweren die Arbeit der rund 1800 Einsatzkräfte im Zentrum des Landes.

Bei schweren Waldbränden im Zentrum Portugals sind mindestens 20 Menschen verletzt worden, unter ihnen acht Feuerwehrleute. Das teilte der Innenminister Eduardo Cabrita mit. Ein Mann habe schwerste Brandverletzungen erlitten und sei in eine Klinik in Lissabon geflogen worden, berichtete die Zeitung "Público" unter Berufung auf die Behörden.

Rund 1800 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen in den Kreisen Vila de Rei, Mação und Sertã rund 200 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lissabon, teilte der Katastrophenschutz mit. Besorgniserregend sei die Lage in Vila de Rei, wo die Flammen noch außer Kontrolle seien. In der Region stehen vor allem Eukalyptusbäume. Sie brennen schnell, auch weil ihre Blätter leicht ölig sind.

Verheerende Waldbrände in Zentralportugal
tagesschau 20:00 Uhr, 21.07.2019

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Starke Winde - Temperaturen bis zu 35 Grad

Die starken Winde und die hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad erschweren den amtlichen Angaben zufolge die Bekämpfung der seit Samstagnachmittag wütenden Flammen. Im Fernsehen beklagte sich ein Bewohner von Mação, es seien nicht genug Feuerwehrleute im Einsatz. "Wir selbst müssen die Flammen mitbekämpfen", sagte er. Auch der Bürgermeister von Vila de Rei, Ricardo Aires, behauptete, es mangele an Personal und an Mitteln.

Ermittler vermuten Brandstiftung

Die portugiesische Polizei geht in Vila de Rei von Brandstiftung aus, weil an fünf verschiedenen Punkten fast zeitgleich Feuer ausbrachen. Die Beamten haben inzwischen einen Verdächtigen festgenommen.

Wegen der Brände sagte der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa am Wochenende alle seine Termine ab. Das Staatsoberhaupt verfolge die Brandbekämpfung, teilte das Präsidialamt mit.

Die Flammen loderten nur rund 20 Kilometer vom Kreis Pedrógão Grande entfernt, wo im Juni 2017 verheerende Brände 64 Menschen das Leben kosteten. Es war die schlimmste Katastrophe in der jüngeren Geschichte Portugals.

Mit Informationen von Oliver Neuroth, ARD-Studio Madrid

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Juli 2019 um 12:00 Uhr.

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