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Suchanfragen weltweit Rotes Kreuz sucht nach 100.000 Vermissten

Stand: 28.08.2018 02:25 Uhr

Krieg, Flucht oder Vertreibung - weltweit werden laut dem Internationalen Roten Kreuz fast 100.000 Menschen vermisst. Es ist die höchste Zahl an Fällen seit mehr als zehn Jahren.

Das Rote Kreuz sucht weltweit nach fast 100.000 Menschen, die infolge von Krieg, Flucht oder Vertreibung vermisst werden. Das berichteten die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" unter Berufung auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Demnach sei dies die höchste Zahl an Fällen seit mehr als zehn Jahren. Die Dunkelziffer liege weitaus höher.

Gerda Hasselfeldt spricht auf der Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin. | Bildquelle: dpa
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Auch beim DRK gehen laut Gerda Hasselfeldt weiterhin viele Suchanfragen ein. (Archivbild)

Auch beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gehen trotz sinkender Flüchtlingszahlen eigenen Angaben zufolge weiterhin viele Suchanfragen von Menschen ein, die ihre Angehörigen auf der Flucht verloren haben. "2744 neue Anfragen der internationalen Suche erreichten uns im Jahr 2017. In den ersten sechs Monaten 2018 gingen fast 1200 Anfragen ein - fast so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Demnach waren die Hauptherkunftsländer der Suchenden und Gesuchten im vergangenen Jahr Afghanistan, Syrien, Somalia und Eritrea. "In fast 50 Prozent der Fälle konnte der DRK-Suchdienst Hilfe leisten", sagte Hasselfeldt.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 28. August 2018 um 04:11 Uhr.

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