Polizei in Toronto | Bildquelle: WARREN TODA/EPA-EFE/REX/Shutters

Toronto Wagen rast in Menschenmenge - zehn Tote

Stand: 24.04.2018 02:54 Uhr

Im kanadischen Toronto ist ein Wagen in eine Gruppe Fußgänger gerast. Mehrere Menschen wurden getötet, teilte die Polizei mit. Der Fahrer wurde festgenommen. Die Hintergründe sind noch unklar.

Ein Lieferwagen ist in der kanadischen Metropole Toronto ungebremst in eine Gruppe von Fußgängern gefahren. Zehn Menschen kamen dabei ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. Das sagte ein Sprecher der Polizei.

Über Hintergründe oder mögliche Motive besteht Unklarheit. Der Fahrer sei geflohen und später festgenommen worden, so die Polizei. Es handle sich um den 25-Jährigen Alek Minassian, bestätigte der Polizeichef von Toronto. Es bestehe kein Zweifel daran, dass er den Lieferwagen vorsätzlich in die Menschenmenge gefahren habe.

Hintergründe noch unklar

Der mutmaßliche Täter war nicht polizeibekannt. Auch das Motiv für die Tat sei noch unklar. Kanadas Minister für öffentliche Sicherheit, Ralph Goodale, teilte jedoch mit, es bestünde keine Verbindung zu Fragen der Nationalen Sicherheit. Bereits kurz nach dem Zwischenfall hatte Goodale gesagt, es sei offen, ob es sich um einen Terrorakt handle. Die Terrorwarnstufe sei nicht geändert worden und er habe keine Informationen, die einen solchen Schritt nahelegen würden.

Torsten Beermann, ARD New York, mit Informationen aus Toronto
nachtmagazin 00:15 Uhr, 24.04.2018

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Die betroffene Gegend Torontos im Stadtteil North York ist tagsüber belebt, dort liegen zahlreiche Geschäfte und Restaurants. In der Stadt fand zur Zeit des Vorfalls ein G7-Außenministertreffen unter anderem mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas statt. Die Polizei war ohnehin in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Gegend um den Ort des Vorfalls wurde weiträumig abgesperrt. Busse und Bahnen in der Umgebung stellten den Verkehr ein.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau äußerte sein Mitgefühl. "Unsere Herzen sind mit jedem Betroffenen", sagte er. Weiteres werde sich erst noch herausstellen müssen.

Auch Deutschlands Außenminister Maas sprach den Opfern sein Beileid aus. Dies sei ein "schreckliches Verbrechen", schrieb Maas auf Twitter. "Unser ganzes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer."

Mit Informationen von Georg Schwarte, ARD-Studio New York

Über dieses Thema berichteten am 23. April 2018 Deutschlandfunk Kultur um 22:44 Uhr, Deutschlandfunk um 23:10 Uhr und das Nachtmagazin um 00:15 Uhr.

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