Ein eingestürzter Abschnitt eines Autobahnviadukts auf der A6 in Italien. | Bildquelle: AP

Italien Autobahnbrücke nach Unwetter eingestürzt

Stand: 24.11.2019 16:01 Uhr

Seit Tagen kommt es in Italien zu schweren Unwettern. Hunderte Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten - auf einem Abschnitt der A6 bei Savona stürzte nach einem Erdrutsch ein Autobahnviadukt ein.

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben im Nordwesten Italiens Schäden verursacht. In den Regionen Ligurien und Piemont machten Erdrutsche viele Straßen unpassierbar. Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. In Ligurien waren nach Angaben der Regionalregierung 374 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. 122 weitere seien in Sicherheit gebracht worden.

Brücke in Italien stürzt nach Erdrutsch ein (unkommentiert)
24.11.2019

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Auf der Autobahn A6 in Richtung Turin stürzte ein Viadukt ein. Es handele sich um einen Abschnitt nahe der Stadt Savona westlich von Genua, teilte die Feuerwehr mit. Laut der Nachrichtenagentur Ansa wurde niemand verletzt. Ursache des Einsturzes sei ein Erdrutsch, der etwa 30 Meter des Viadukts mit sich gerissen habe.

Auch die Autobahn A10 von Genua nach Ventimiglia an der französischen Grenze wurde an zwei Stellen von Erdrutschen unterbrochen, wie die Region auf Twitter mitteilte. In Genua hatte es bereits am Samstag vor allem im Polcevera-Tal schwere Überschwemmungen gegeben. Dies ist der Teil der Stadt, wo 2018 beim Einsturz einer Autobahnbrücke 43 Menschen ums Leben kamen.

Erneut Hochwasser in Venedig

Außer für Teile Liguriens und Piemonts gilt die höchste Alarmstufe Rot auch für die südliche Region Kalabrien an der Spitze des italienischen Stiefels. In Turin, der Hauptstadt Piemonts, wurde der Marathon abgesagt. Der Wasserstand des Po erreichte bedenkliche Höhen. In Sezzadio südlich von Alessandria stürzte ein Auto in den Fluss Bormida. Einer der drei Insassen werde noch vermisst, schrieb die Feuerwehr.

Auch in Venedig stieg das Wasser wieder und erreichte am Vormittag 130 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel. Am 12. November hatte ein Hochwasser von 187 Zentimetern schwere Schäden in der Lagunenstadt angerichtet. Für den Abend wird ein Hochwasserstand von 120 Zentimetern erwartet.

Menschen laufen über einen Steg, im Hintergrund der Markusturm, Venedig/Italien. | Bildquelle: REUTERS
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In Venedig stieg das Wasser am Sonntag wieder - bereits in den vergangenen zwei Wochen hatte es immer wieder Hochwasser gegeben.

Autobahnbrücke in Italien teilweise eingestürzt
Lisa Weiß, ARD Rom
24.11.2019 20:26 Uhr

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 24. November 2019 um 16:00 Uhr.

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