Aufnahmen eines Wirbelsturms über Campillos in Andalusien.

Unwetter in Spanien Gewitter, Hagel und zwei Tornados

Stand: 27.08.2019 10:27 Uhr

Heftige Unwetter mit Hagel haben um Spaniens Hauptstadt Madrid Überschwemmungen und Eisdecken verursacht. In der Region Andalusien verursachten zwei Tornados Schäden an Stromleitungen und Olivenhainen.

Über Spanien haben in mehreren Regionen gestern Abend heftige Unwetter gewütet.

In der Hauptstadt Madrid kam es durch Regengüsse mit Hagel zu Überschwemmungen. Straßen und Tunnel sowie mehrere Linien der Metro wurden zeitweise gesperrt.

Auch am Morgen beförderte die Metro ihre Fahrgäste teilweise per Schienenersatzverkehr. Am Flughafen Barajas kam es zu Verspätungen, einige Maschinen wurden umgeleitet.

Lage nach Tornados in Andalusien (unkommentiert)
27.08.2019

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"Es war eine einzige Katastrophe"

Über der Ortschaft Arganda del Rey ging so viel Hagel nieder, dass Straßen mit einer dicken Eisschicht bedeckt waren. "Das Gewitter begann um 18 Uhr und dauerte zehn Minuten, aber es war eine einzige Katastrophe", zitierte die Zeitung "El Mundo" einen Bäckereibesitzer. Die dicken Hagelkörner beschädigten Autos und Schaufenster, ein Strom aus Schlamm riss einzelne Fahrzeuge mit sich. Im örtlichen Krankenhaus waren Operationssäle und der Kreißsaal überflutet.

Auch der Südwesten Spaniens blieb nicht verschont: In Andalusien wirbelten zwei Tornados über der Stadt Campillos nahe Málaga. Die Windhosen beschädigten örtlichen Medienberichten zufolge Stromleitungen und Olivenhaine. Die Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Mehr als 1000 Feuerwehr-Anrufe

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach allen Betroffenen seine Solidarität aus und dankte den Rettungskräften für ihren Einsatz - bei der Madrider Feuerwehr waren mehr als 1000 Anrufe in Zusammenhang mit dem Unwetter eingegangen.

Das volle Ausmaß der Schäden ist bislang nicht beziffert. Verletzte habe es nicht gegeben, teilten die Behörden mit.

Lage nach Unwettern in Madrid
Marc Dugge, ARD Madrid
27.08.2019 09:38 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 27. August 2019 um 08:00 Uhr.

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