Der schwer beschädigte Regionalflughafen in Monroe, Louisiana. | Bildquelle: via REUTERS

Tornado über den USA Dutzende Tote bei Osterstürmen

Stand: 13.04.2020 22:57 Uhr

Eine Sturmfront hat den Süden der USA erfasst. Dabei kamen mindestens 30 Menschen um Lebens. Tornados zerstörten allein in Louisiana bis zu 300 Häuser. In mehr als 1,3 Millionen Haushalten fiel der Strom aus.

Bei Tornados und schweren Stürmen im Südosten der USA sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. In Mississippi stieg die Zahl der Toten auf elf. In South Carolina kamen neun Menschen ums Leben, wie Gouverneur Henry McMaster sagte. In Georgia wurden acht Personen Opfer der Unwetter, und in Arkansas und North Carolina starben weitere Menschen unter umgestürzten Bäumen und in eingestürzten Gebäuden.

Der Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, rief den Notstand aus. Mehrere Tornados seien über den Staat hinweggefegt, schrieb er bei Twitter. Niemand wolle so Ostern feiern. In Louisiana sagte der Bürgermeister der Stadt Monroe, Jamie Mayo, dem Sender KNOE, alleine dort seien 200 bis 300 Gebäude beschädigt worden.

Schwere Schäden und kein Strom

Auch mehrere Wohnmobilanlagen wurden beschädigt. In Bergregionen gab es Erdrutsche und Überschwemmungen. Von Texas bis nach Maine hatten fast 1,3 Millionen Kunden der Elektrizitätswerke keinen Strom, wie die Webseite poweroutages.us berichtete.

Der Regionalflughafen von Monroe musste geschlossen werden. Flughafendirektor Ron Phillips sagte der Zeitung "News-Star", der Sturm habe in einem Hangar mit Flugzeugen bis zu 30 Millionen Dollar (28 Millionen Euro) Schaden angerichtet.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. April 2020 um 02:10 Uhr.

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