Kongolesische Kinder waschen ihre Hände als vorbeugende Maßnahme gegen Ebola. | Bildquelle: REUTERS

Jahrestagung der WHO Impfkampagne gegen Ebola läuft an

Stand: 23.05.2018 19:04 Uhr

Mit Impfungen soll eine weitere Ausbreitung der Fieberkrankheit im Kongo verhindert werden: Der Ebola-Ausbruch beschäftigt auch Gesundheitsminister und Delegierte bei der WHO-Jahrestagung.

Im Kongo ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Impfkampagne gegen die tödliche Fieberkrankheit Ebola angelaufen. Der Ebola-Ausbruch bedrohe weiter die Menschen in einem Gebiet im Nordwesten des Landes, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.

Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation WHO beginnt in Genf
tagesschau 17:50 Uhr, 21.05.2018, Joana Jäschke, SWR

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Aufgrund der schnellen Reaktion der WHO, von "Ärzte ohne Grenzen", Rotem Kreuz und anderer Partner sei es nicht nötig gewesen, den Ebola-Ausbruch im Kongo als einen internationalen Gesundheitsnotstand einzustufen, sagte Tedros zum Auftakt der Weltgesundheitsversammlung. Die WHO habe aus ihren Fehlern bei der bislang größten Ebola-Krise vor vier Jahren in Westafrika gelernt. Neue Zahlen zu dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo nannte der Äthiopier Tedros nicht.

Angestellte des Gesundheitsministeriums im Kongo | Bildquelle: AFP
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Angestellte des Gesundheitsministeriums im Bikoro Krankenhaus im Kongo bereiten sich auf eine Visite vor.

Mobile Labors im Einsatz

Von Anfang April bis Donnerstag waren 45 Ebola-Fälle und Verdachtsfälle erfasst worden, 25 Menschen starben. Ein Fall war aus der Millionenstadt Mbandaka am Kongo-Fluss gemeldet worden. National und internationale Gesundheitsexperten arbeiten laut der WHO im Ausbruchsgebiet mit Hochdruck an der Eindämmung der Ebola, mobile Labors seien im Einsatz, mit einer Luftbrücke könnten alle entlegenen Brennpunkte erreicht werden und die Grenzen des Landes würden mit UN-Hilfe überwacht.

Bei der Ebola-Epidemie, die 2013/2014 ausbrach, erkrankten in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 28.000 Menschen, von denen etwa 11.300 starben. Die WHO geriet damals wegen ihrer zögerlichen Reaktion auf die Krise in die internationale Kritik.

Die jährlich tagende Weltgesundheitsversammlung ist das höchste Organ der WHO, sie dauert bis Samstag.

WHO: Besser auf Ebola-Ausbruch vorbereitet
Dietrich Karl Mäurer, ARD Zürich
21.05.2018 20:01 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Mai 2018 um 12:00 Uhr.

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