World Press Photo Award Ein Foto als "Symbol der Hoffnung"

Stand: 17.04.2020 11:28 Uhr

Ein junger sudanesischer Demonstrant rezitiert im Dunklen inbrünstig ein Gedicht - erhellt nur vom Handylicht der Umstehenden. Diese Aufnahme des japanischen Fotografen Yasuyoshi Chiba ist Welt-Pressefoto des Jahres.

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World Press Photo 2020

WorldPressPhoto 2020: Yasuyoshi Chiba fotografierte sudanesische Demonstranten

Ein Foto von jungen Demonstranten in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum ist zum Welt-Pressefoto gekürt worden. Das am 19. Juni 2019 aufgenommene Bild des japanischen AFP-Fotografen Yasuyoshi Chiba zeigt, wie ein junger Mann umgeben von anderen Demonstranten im Dunklen inbrünstig ein Gedicht rezitiert - erhellt wird das Bild nur von den Handys der Umstehenden. Das Bild zeige die Macht der Jugend und der Kunst und verfüge über "poetische" Qualität, erklärte die Jury. Die Preise wurden am späten Donnerstagabend von World Press Photo in einer Videokonferenz bekannt gegeben worden. | Bildquelle: Yasuyoshi Chiba/AFP/World Press

Ein Bild des japanischen Fotografen Yasuyoshi Chiba, aufgenommen bei Protesten im Sudan, ist Welt-Pressefoto des Jahres. Über das Gewinnerfoto des Fotografen, der für die Nachrichtenagentur AFP arbeitet, sagte einer der Juroren, es sei ein "Symbol der Hoffnung".

Im Sudan war im vergangenen Jahr der langjährige Machthaber Omar al-Baschir gestürzt worden, der das afrikanische Land fast 30 Jahre autoritär regiert hatte.

Der World Press Photo Award ist eine der renommiertesten Auszeichnungen für Pressefotografen. In diesem Jahr gab es wegen der Coronavirus-Pandemie keine Preisverleihung in Amsterdam, sondern lediglich eine Videokonferenz.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 17. April 2020 um 12:00 Uhr.

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