Foto der Health Protection Agency des Corona-Virus | Bildquelle: dpa

Coronavirus Auswärtiges Amt in Kontakt mit Italiens Behörden

Stand: 23.02.2020 15:07 Uhr

Das Auswärtige Amt prüft, ob von den Maßnahmen gegen das Coronavirus in Italien auch Deutsche betroffen sind. Für Rückkehrer aus den entsprechenden Regionen gibt es spezielle Hinweise.

Nach der Abriegelung einiger italienischer Gemeinden wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 hat sich die Bundesregierung mit den dortigen Behörden in Verbindung gesetzt. "Unsere Botschaft und die deutschen Konsulate in Italien stehen mit den italienischen Behörden in Kontakt für den Fall, dass die italienischen Maßnahmen Deutsche betreffen", hieß es aus dem Auswärtigen Amt.

Hinweise von Robert Koch-Institut

Rückkehrern aus den betroffenen Regionen in Norditalien wurde empfohlen, sich an die entsprechenden Hinweise des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf deren Internetseiten zu halten.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, man habe zusammen mit dem Auswärtigen Amt die Lage im Blick. Man stehe auch im Austausch mit den europäischen Nachbarn und den Bundesländern.

Schaltkonferenz der EU-Gesundheitsbehörden

Auf seiner Webseite informiere das Ministerium Bürger, wie man sich individuell schützen könne. Man wolle mit allen Beteiligten an diesem Montag eine Lagebewertung vornehmen und dann gegebenenfalls geeignete Maßnahmen prüfen. Es werde zudem auf deutsche Initiative hin eine Schaltkonferenz der EU-Gesundheitsbehörden geben.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 23. Februar 2020 um 15:00 Uhr.

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