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ARD-DeutschlandTrend Thunberg beeinflusst Deutsche kaum

Stand: 23.08.2019 00:00 Uhr

Die "Fridays for Future"-Bewegung um Greta Thunberg sorgt seit Monaten für Schlagzeilen. Doch laut ARD-DeutschlandTrend zeigt sich die Mehrheit der Deutschen - vor allem Anhänger von Union, AfD und FDP - davon unbeeindruckt.

Sieben von zehn Deutschen haben ihre persönliche Einstellung zu Klima- und Umweltfragen aufgrund von Greta Thunberg und der "Fridays for Future"-Bewegung nicht (41 Prozent) oder kaum (31 Prozent) verändert. Jeder Vierte wurde dagegen stark (17 Prozent) oder sehr stark (sieben Prozent) von der jungen Aktivistin in seinen Einstellungen beeinflusst. Das geht aus dem DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin hervor.

Vor allem bei den Grünen-Anhängern hat die Schwedin starken Eindruck hinterlassen (43 Prozent). Anhänger von Union, AfD und FDP zeigen sich hingegen wenig beeindruckt von der neuen Umwelt- und Klimabewegung.

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ARD-DeutschlandTrend im Morgenmagazin

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage: Nur SPD gewinnt Stimmen

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 25 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD und die AfD würden sich jeweils 14 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden. Die FDP und die Linke kommen auf jeweils sieben Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 40 Prozent der Stimmen und hätte damit aktuell keine Mehrheit.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 1. August 2019 gewinnt die SPD zwei Prozentpunkte. FDP und Grüne verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für Union, AfD und Linke bleibt unverändert.

Gesunde Ernährung wird wichtiger

49 Prozent der Wahlberechtigten sind der Ansicht, dass sie heute stärker auf eine gesunde Ernährung achten als noch vor fünf Jahren. Fast ebenso viele (45 Prozent) stellen keine wesentliche Veränderung in ihrem Ernährungsverhalten fest. Sechs Prozent der befragten Personen achten heute weniger darauf, sich gesund zu ernähren. Vor allem Frauen und die 18 bis 34-Jährigen achten verstärkt auf eine gesunde Ernährung.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1063 Wahlberechtigte
Erhebungszeitraum: 20. bis 21. August 2019
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen
Sonntagsfrage mit separater Gewichtung
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Durchführendes Institut: Infratest dimap

* bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Über dieses Thema berichtete B5 aktuell am 23. August 2019 um 09:34 Uhr.

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