Jens Spahn | Bildquelle: CHRISTIAN MARQUARDT/POOL/EPA-EFE

Spahn zum Impfstart "Es wird am Anfang ruckeln"

Stand: 21.12.2020 00:06 Uhr

Der Gesundheitsminister rechnet zum Impfstart mit Anlaufschwierigkeiten. Man werde gemeinsam lernen, sagte Spahn im Bericht aus Berlin. Heute will die EU-Arzneimittelbehörde über eine Empfehlung des Biontech/Pfizer-Vakzins entscheiden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Kritik, Deutschland habe bei der Beschaffung des Impfstoffs zu spät gehandelt und zu wenig Dosen bestellt, zurückgewiesen. Im Bericht aus Berlin sagte der CDU-Politiker, jeder Impfstoff, der Deutschland erreiche, werde so schnell wie möglich in die Impfzentren gebracht und dann auch verabreicht. "Er ist ja für alle knapp." Der Eindruck, dass der Rest der Welt ganz viel und Deutschland gar nichts habe, sei falsch, erklärte Spahn.

Der Minister stellte die Bürger zudem auf Anlaufschwierigkeit zu Beginn der Impfkampagne ein. "Es wird am Anfang ruckeln, da gibt es auch nichts drumherum zu reden", sagte er. "Wir sind bestmöglich vorbereitet, aber jetzt wird es konkret." Beim Hochfahren der Impfzentren werde es auch darauf ankommen, miteinander zu lernen.

Gesundheitsminister Spahn, CDU, über die Vorbereitung der Corona-Impfungen
Bericht aus Berlin, 20.12.2020

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Kritik von Söder und Schwesig

CSU-Chef Markus Söder hatte die Strategie der Bundesregierung beim Einkauf von Corona-Impfstoffen kritisiert. "Beim Impfstoff brauchen wir mehr Tempo", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es muss alles darauf ausgerichtet werden, mehr Impfstoff zu bekommen, der dann schneller verteilt wird." Das müsse "absolute politische Priorität" sein, forderte Söder.

Auch Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, hatte sich besorgt bezüglich der Menge kurzfristig verfügbaren Impfstoffes gezeigt: "Ich mache mir Sorgen, ob der Impfstoff reicht. Wir müssen es wenigstens in einer ersten Runde schaffen, alle Pflegeheime abzusichern. Und deshalb ist es wichtig, dass jetzt auch genug Impfstoff kommt", sagte sie RTL.

Im Bericht aus Berlin kündigte Spahn nun zusätzliche Anstrengungen an, um die Impfstoff-Verfügbarkeit zu erhöhen. Es gebe gemeinsame Bemühungen mit dem deutschen Hersteller Biontech, "dass es eine zusätzliche Produktionsstätte hier in Deutschland gibt", so Spahn. Er bekräftigte, dass er für den Januar mit drei Millionen verfügbaren Impfdosen in Deutschland rechne und für das erste Quartal insgesamt mit elf bis 13 Millionen Dosen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna.

Impfstoffpolitik der Bundesregierung erntet Kritik
tagesthemen 23:15 Uhr, 20.12.2020, Tom Schneider, ARD Berlin

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EMA-Entscheidung steht bevor

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will heute ihre Beurteilung über den ersten Impfstoff von Biontech und seines US-Partners Pfizer abgeben. Danach wird eine Zulassung durch die EU-Kommission erwartet. Nach der Zulassung soll jeweils zeitnah mit dem Impfen begonnen werden, in Deutschland voraussichtlich ab dem 27. Dezember.

Die Impfungen sollen unter anderem zuerst in Pflegeheimen beginnen. Für die Impfung von Pflegebedürftigen, die nicht im Heim leben, seien die Behörden vor Ort zuständig, sagte Spahn. Dort würden für sie Konzepte erarbeitet analog zur auch sonst bestehenden ärztlichen Versorgung dieser Betroffenen.

Über dieses Thema berichtete Bericht aus Berlin am 20. Dezember 2020 um 18:05 Uhr.

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