Umstrukturierung bei Baumarkt-Gruppe Praktiker will offenbar 1400 Stellen streichen

Stand: 10.07.2013 22:02 Uhr

Eingang eines Praktiker-Baumarkts
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Rund 30 Märkte sind offenbar von Schließungen bedroht.

Der angeschlagene Praktiker-Konzern will mit weitreichenden Umstrukturierungen in den nächsten drei Jahren wieder wirtschaftlich erfolgreicher werden. Dazu beschloss der Aufsichtsrat des Unternehmens Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Der Plan sieht weiter vor, die Schließung von mehr als 30 Baumärkten in Deutschland zu prüfen. Das entspricht rund 1400 Arbeitsplätzen bundesweit.

Das saarländische Kirkel als Praktiker-Firmensitz wird demnach aufgegeben. Das Unternehmen soll, wie Vorstandschef Thomas Fox mitteilte, zukünftig von Hamburg aus geführt werden, wo bereits die Konzernmarke Max Bahr residiert. Zugleich wurde der Vorstand von fünf auf drei Personen verkleinert.

"Es geht nicht um eine Zerschlagung"

Vorstandschef Fox betonte, es gehe nicht um eine Zerschlagung oder Abwicklung der Praktiker-Märkte. Die Max-Bahr-Filialen seien von der Restrukturierung weniger betroffen. Sie hatten sich bereits in den vergangenen Quartalen nicht so schlecht entwickelt wie die Praktiker-Märkte.

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