Schnee in den Alpen | Bildquelle: dpa

Schneefälle in den Alpen Lawinenrisiko steigt wieder

Stand: 14.01.2019 04:02 Uhr

Nach den heftigen Schneefällen steigt das Lawinenrisiko in den Alpen. Am Wochenende starben drei deutsche Skifahrer, einer wird noch immer vermisst. Verteidigungsministerin von der Leyen besuchte die betroffenen Gebiete in Bayern.

Die Lawinengefahr in den Alpen ist wieder gestiegen. Der Lawinenwarndienst Bayern stufte die Gefahr in allen Gebieten der bayerischen Alpen auf der zweithöchsten Warnstufe 4 ein. Am Samstag hatte noch Warnstufe 3 gegolten. Bereits geringe Belastungen durch einen Ski- oder Snowboardfahrer könnten Schneebrettlawinen auslösen, wie der Warndienst mitteilte.

Auch in Österreich schätzen Experten die Lawinengefahr höher ein. Für Montag gelte für den Westen Tirols sogar die höchte Warnstufe 5, teilten die Behörden in Innsbruck mit. Zum Wochenstart wird in vielen Hochlagen erneut mit mindestens einem Meter Neuschnee gerechnet. Mehrere bekannte Skiorte sind wegen einer Sperrung der Zufahrtsstraßen nicht mehr erreichbar. Das teilten etwa die Gemeinden Lech und Zürs auf ihrer Website mit. Auch die Ortschaft Stuben am Arlberg ist wegen der Lawinengefahr von der Außenwelt abgeschnitten, gleiches gilt für rund 17.000 Menschen im Bundesland Salzburg. Wie der ORF berichtete, ist auch die Straße nach Ischgl und Galtür gesperrt worden. Darüber hinaus werde im Lauf des Abends die Straße nach Sölden im Ötztal gesperrt.

Vor der nächsten Schneefront in den Alpen
tagesthemen 23:15 Uhr, 13.01.2019, Eckhart Querner, BR

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Drei Deutsche sterben in Lawine

In Lech waren am Wochenende drei Skifahrer aus Süddeutschland unter einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, wird ein Mann der vierköpfigen Gruppe noch vermisst. Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. Die Wintersportler hatten die gesamte Notfallausrüstung zwar dabei. Trotz ausgelösten Airbags wurden sie aber verschüttet.

In den französischen Alpen kamen zwei Mitglieder einer Pistenpatrouille bei der Sicherung von Abfahrten ums Leben. Die Geräte, die sie zum Auslösen von Lawinen bei sich hatten, seien aus unbekannten Gründen explodiert, erklärte die Polizei. Pistenpatrouillen haben die Aufgabe, potenzielle Gefahren für Skifahrer zu erkennen und beseitigen. Unter anderem lösen sie kontrolliert Lawinensprengungen aus.

Von der Leyen sagt Unterstützung zu

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besuchte die vom Schneechaos betroffenen Landkreise in Bayern und sagte weitere Hilfe zu. "Die Bundeswehr bleibt so lange, wie sie gebraucht wird", sagte die Ministerin in Berchtesgaden. In dem Landkreis herrscht nach tagelangem Schneefall Katastrophenalarm. Dutzende Soldaten helfen beim Freischaufeln von Hausdächern. Derzeit helfen etwa 400 Soldaten allein im Raum Berchtesgaden.

Verteidigungsministerin von der Leyen in den vom Schneefall betroffenen Regionen in Bayern. | Bildquelle: dpa
galerie

Von der Leyen dankte den Helfern.

Die heftigen Schneefälle im Süden Bayerns sorgen auch zu Beginn der neuen Woche für zahlreiche Unterrichtsausfälle. In rund einem Dutzend der Landkreise in Oberbayern wird der Unterrichtsausfall bis einschließlich Montag verlängert.

Die Wetteraussichten für die kommenden Tage sind nicht gut: Die Lawinensituation soll auch in den kommenden Tagen angespannt bleiben. In vielen Regionen sind weitere heftige Schneefälle zu erwarten, erst gegen Mitte der Woche dürfte sich die Situation bessern.

Verschiedene Arten von Schneelawinen
11.01.2019

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 13. Januar 2019 um 20:00 Uhr.

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