Ein Feuerwehrmann vor dem brennenden Wald im brandenburgischen Klausdorf. | Bildquelle: dpa

Trockenheit Deutschlandweit hohe Waldbrandgefahr

Stand: 23.04.2019 13:49 Uhr

Durch die anhaltende Trockenheit ist das Risiko für Waldbrände deutschlandweit gestiegen: In etlichen Regionen im Nordosten gilt die höchste Warnstufe, doch auch im Süden steigt die Gefahr.

Die Gefahr für Waldbrände hat durch die anhaltende Trockenheit nahezu deutschlandweit eine hohe Stufe erreicht.

In Brandenburg rief das Umweltministerium Warnstufe 5 von 5 aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) setzte das gleiche Gefahrenniveau auch für Teile Mecklenburg-Vorpommerns, Nordsachsens, Sachsen-Anhalts und im östlichen Niedersachsen in Kraft. In Teilen Bayerns und Baden-Württembergs gilt Stufe 4.

Meteorologen: Gefahr in NRW sinkt

In Nordrhein-Westfalen liegt das Risiko bei Stufe 3 - dort kündigt sich laut Meteorologen allerdings Entspannung an: "Das liegt daran, dass wir in den kommenden Tagen ein paar Niederschläge haben, die da runterkommen sollen", sagte eine Sprecherin des DWD.

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnte weiterhin vor hoher Waldbrandgefahr - vor allem in Südlagen mit starkem Wind: "Auch wenn wir in der Region nur eine mittlere Waldbrandgefahr haben, kann kleinräumig die Waldbrandgefahr an einzelnen Orten sehr hoch sein", sagte ein Behördensprecher.

Waldbrandgefahr: Karte Deutschland
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An kaum einer Stelle in Deutschland ist die Waldbrandgefahr heute niedriger als auf Stufe 3 von 5 anzusetzen, warnt der Deutsche Wetterdienst.

Waldbrände in Hersbruck und Spremberg

Aufgrund der Gefahrenlage waren vielerorts bereits die traditionellen Osterfeuer abgesagt worden. Dennoch kam es stellenweise bereits zu Bränden: Im fränkischen Hersbruck bei Nürnberg ging am Ostermontag ein hektargroßes Waldstück in Flammen auf. In Spremberg bei Cottbus brannten in der Nacht viereinhalb Hektar Wald ab, die erst in den frühen Morgenstunden gelöscht werden konnten.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 23. April 2019 um 13:00 Uhr.

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