Ein Mann hält den Kopf in eine Wasserfontaine | Bildquelle: dpa

"Ulla" sorgt für Hitze Bis zu 38 Grad in Deutschland

Stand: 25.06.2019 05:34 Uhr

Nach einem warmen Wochenbeginn steigen die Temperaturen weiter. Am Rhein werden bis zu 38 Grad Celsius erwartet. Auch in anderen europäischen Ländern sind Rekordtemperaturen vorhergesagt.

Das Hoch "Ulla" sorgt mit Temperaturen von bis zu 38 Grad für noch wärmeres Sommerwetter in Deutschland. Die Top-Werte können laut Deutschem Wetterdienst (DWD) etwa entlang des Rheins erreicht werden. Abkühlung ist eher im Norden zu finden: An der See werden Werte um die 29 Grad erwartet. Am Montag lagen die gemessenen Höchstwerte laut DWD bei 33,8 Grad, etwa in Lingen an der Ems und in Trier.

Droht Deutschland ein "Hitze-Sommer"?
tagesschau 12:00 Uhr, 24.06.2019, Uli Meerkamm, HR

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Neuer Rekord am Mittwoch erwartet

Am Mittwoch wird es den Prognosen zufolge noch einmal wärmer. Spitzenwerte von bis zu 39 Grad können zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet erreicht werden. Die 40-Grad-Marke könne vereinzelt geknackt werden. Der morgige Tag wird aller Voraussicht nach der bislang wärmste Tag des Jahres.

Die 1947 in Frankfurt gemessene Junirekord-Temperatur von 38,2 Grad könnte höchstwahrscheinlich eingestellt werden. Sogar der Allzeit- Hitzerekord in Deutschland könnte theoretisch geknackt werden. Diesen Rekord hält Kitzingen in Bayern: Sowohl am 5. Juli 2015 sowie am 7. August 2015 registrierte der DWD an der dortigen Messstation 40,3 Grad Celsius.

In manchen Teilen des Landes wird es allerdings etwas kühler als noch zuvor prognostiziert. "Eine Kaltfront zieht am Mittwoch etwas früher als erwartet über die Eifel oder die Lübecker Bucht. Dort werden die Werte wahrscheinlich nicht mehr die 30-Grad-Marke erreichen", so der DWD.

Rekordwerte in Europa

Auch in anderen europäischen Ländern sind Rekordtemperaturen vorhergesagt. Für weite Teile Frankreichs gilt seit Montag wegen der Hitze die zweithöchste Warnstufe. Es könnten die gesamte Woche Temperaturen von bis zu 40 Grad erreicht werden, teilte der nationale Wetterdienst Meteo France mit.

Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer entschied, es sei zu heiß fürs Lernen und verschob die nationalen Abschlussprüfungen der Mittelschule auf die kommende Woche. In Paris gingen Helfer durch die Straßen und verteilten Wasser an Obdachlose. Die Lokalbehörden organisierten Klimaanlagen für öffentliche Orte, um Bürgern etwas Abkühlung zu verschaffen.

Ähnlich hohe Temperaturen werden auch in Belgien und der Schweiz erwartet.

Waldbrandgefahr steigt

Durch das warme und trockene Wetter steigt die Waldbrandgefahr. Für Teile Brandenburgs gilt die höchste Waldbrandgefahrenstufe Fünf, wie der DWD berichtet. Diese Stufe gilt vereinzelt auch in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. "Die ersten Brände wurden schon gemeldet", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel. So sei in der Lieberoser Heide ein Brand ausgebrochen. Vor allem der Wind bereite Sorgen: Schon ein Funke reiche wegen der Trockenheit aus, um einen Brand zu entfachen.

Derzeit gilt nach Angaben des Landesumweltministeriums in den Landkreisen Potsdam Mittelmark, Barnim, Havelland und Spree-Neiße sowie Cottbus schon die höchste Waldbrandwarnstufe fünf. In den nächsten Tagen könnte diese Stufe landesweit gelten.

Brand in Brandenburg | Bildquelle: FILIP SINGER/EPA-EFE/REX
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In Brandenburg ist die Waldbrandgefahr besonders hoch.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. Juni 2019 um 12:00 Uhr.

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