Der Zoo in der Eifel ist komplett überschwemmt. | Bildquelle: dpa

Zoo in Rheinland-Pfalz Nur der Bär war ausgebrochen

Stand: 01.06.2018 20:00 Uhr

Im Westen Deutschlands haben Unwetter Schäden angerichtet. Auch ein Zoo in der Eifel stand unter Wasser. Erst hieß es, mehrere Tiere seien ausgebrochen. Inzwischen ist klar: Nur ein Bär war weg.

Unwetter haben im Westen der Bundesrepublik Schäden angerichtet. In einem Zoo in der Eifel sorgte ein Gewitter für eine unüberslichtliche Lage: Zunächst war angenommen worden, dass zwei Tiger, zwei Löwen und ein Jaguar aus ihren Gehegen ausgebrochen waren. Doch dann teilte die Einsatzleitung der Kreisverwaltung in Bitburg mit, die Wildtiere hätten sich in ihren Gehegen versteckt und seien mit einer Drohne aufgespürt worden. Der einzige, der sein Gehege tatsächlich verlassen hatte, war ein Bär. Er wurde erschossen.

Tiger im Zoo | Bildquelle: dpa
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Die Tiger hatten sich während des Unwetters in ihrem Gehege versteckt.

Über die Region war in der Nacht zum Freitag ein heftiges Unwetter gezogen. Den Angaben zufolge wurden auch die Gehege des Eifel-Zoos überschwemmt und Zäune zum Teil beschädigt. Deswegen sei der genaue Aufenthaltsort der Tiere zunächst nicht erkennbar gewesen, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert. Nach den Tieren war mit einem Großaufgebot von Feuerwehr, Tierärzten und Polizei gesucht worden.

Der Sprecher der Kreisverwaltung sagte, es werde nun geprüft, die Tiere vorläufig in andere Tierparks zu verlegen.

Blick auf den Stausee Bitburg bei Biersdorf | Bildquelle: picture alliance / akg / Bildarc
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Am Stausee Biersdorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm muss vermehrt Wasser abgelassen werden.

Warnung vor Überschwemmung

In dem Landkreis werden auch die anderen Folgen des Unwetters weiter bekämpft. Wie ein Sprecher des Katastrophenschutzzentrums Eifelkreis dem SWR mitteilte, muss wegen der anhaltenden Regenfälle am Stausee Biersdorf vermehrt Wasser abgelassen werden. Die Folge: Der Wasserstand der Prüm werde extrem ansteigen. Die Anwohner unterhalb des Stausees wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Neue Unwetter gab es in Nordrhein-Westfalen. In Soest wurde die Innenstadt überschwemmt. Vor allem die Altstadt stehe unter Wasser, sagte ein Feuerwehrsprecher. Auf manchen Straßen stehe das Wasser 15 Zentimeter hoch. Keller seien bis unter die Decke vollgelaufen.

Am Donnerstag waren vor allem im Saarland, im Norden Baden-Württembergs und in Rheinland-Pfalz Straßen bei Starkregen überflutet worden und Keller vollgelaufen.

In Oberfranken hatten sich nach Polizeiangaben mehrere Schlammlawinen gelöst und waren auf Straßen gerutscht. Teile einer Kreisstraße waren weggespült worden.

Schwere Schäden bei Unwettern in Deutschland
tagesthemen 21:45 Uhr, 01.06.2018, Peter Sonnenberg, SWR

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Über dieses Thema berichtete NDR Info am 01. Juni 2018 um 14:45 Uhr.

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