Bildergalerie: Fabrikeinsturz in Bangladesch (24.04.2013)

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Hauseinsturz in Bangladesch (24.04.2013)

Eingestürztes Gebäude in Dhaka

Beim Einsturz eines Hauses in Dhaka/Bangladesh kamen am 24. April 2013 nach offiziellen Angaben zufolge 1127 Menschen ums Leben, 2438 wurden verletzt. In dem Gebäude waren mehrere Textilfabriken untergebracht. | Bildquelle: AP

Eingestürztes Gebäude in Dhaka

Beim Einsturz eines Hauses in Dhaka/Bangladesh kamen am 24. April 2013 nach offiziellen Angaben zufolge 1127 Menschen ums Leben, 2438 wurden verletzt. In dem Gebäude waren mehrere Textilfabriken untergebracht.

Rettungskräfte tragen eine Überlebende aus den Trümmern

Zuletzt wurde am 10. Mai - 17 Tage nach dem Einsturz - eine Frau von Rettern lebend unter den Trümmern gefunden und ins Krankenhaus gebracht.

Leichensäcke liegen vor einem Gebäude

In der Nähe der Einsturzstelle wurden die Leichen aufgebahrt. Angehörige konnten hier nach ihren vermissten Verwandten suchen. Zahlreiche Leichen mussten für genetische Untersuchungen in eine Klinik gebracht werden, weil sie anders nicht mehr zu identifizieren sind.

Menschen halten Bilder von Angehörigen in die Kamera

Auch mithilfe von Bildern suchen die Menschen nach Vermissten.

Eine Frau trauert an einem Sarg um einen Angehörigen

Diese Frau trauert an einem Sarg um einen beim Einsturz getöteten Angehörigen.

Trümmer eines Hauses

Tausende Menschen hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Gebäude auf.

Menschen suchen nach Überlebenden in den Trümmern eines Hauses

Sofort eilten zahlreiche Menschen an die Unglücksstelle, um zu helfen.

Menschen tragen einen Überlebenden aus den Trümmern eines Hauses

Rettungskräfte und Freiwillige suchten nach Überlebenden in den Trümmern.

Eine Überlebende wird aus den Trümmern eines Hauses getragen

Auch das Militär beteiligte sich an den Rettungsarbeiten.

Eine Überlebende wird aus den Trümmern eines Hauses getragen

Wo die Helfer nicht mit schwerem Gerät herankamen, mussten sie Trümmer mit den Händen wegräumen, um Verletzte zu retten.

Menschen suchen mithilfe von Bildern nach ihren Angehörigen

Vor dem Gebäude warteten Angehörige und bangten um die Menschen.

Trümmer eines Hauses

Schon am Vortag waren Risse an dem Gebäude im Gebiet Savar, etwa 20 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Dhaka, festgestellt worden. Die Polizei hatte deshalb ein Zutrittsverbot erteilt. Die Fabrikbetreiber zwangen aber ihre Angestellten, das Gebäude zu betreten und ihre Arbeit aufzunehmen.

Menschen demonstrieren auf einer Straße

Zwei Tage nach dem Einsturz des Gebäudes demonstrierten in Bangladesch Zehntausende Textilarbeiterinnen und -arbeiter. Sie forderten die Bestrafung der Verantwortlichen, der Fabrikbesitzer, die die Warnungen der Behörden ignorierten und des Bauherrn, der ohne Genehmigung noch drei Stockwerke auf das Gebäude setzen ließ.

Menschen demonstrieren auf einer Straße

In Gazipur, einem Vorort von Dhaka, legten Demonstranten in einer Spinnerei Feuer.

Menschen demonstrieren auf einer Straße

In vielen Textilfabriken in und um die Hauptstadt Dhaka musste die Produktion wegen der Proteste eingestellt werden. Ein Zusammenschluss aus acht Gewerkschaftsorganisationen verkündete einen landesweiten Streik in den Textilfabriken. Sie verlangten, die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Außerdem sollte es Entschädigungszahlungen geben und eine gute ärztliche Versorgung für die Überlebenden.

Hauseinsturz in Bangladesch

Die Polizei vertrieb Angehörige, die vor dem zusammengestürzten Gebäude demonstrierten, mit Schlagstöcken.

Menschen schützen sich vor Tränengas

Die Demonstranten an der Unglücksstelle mussten sich vor dem Tränengas der Polizei in Sicherheit bringen.

Eingestürztes Gebäude in Dhaka

Knapp drei Wochen nach dem Einsturz eines Gebäudes bei Dhaka haben die Rettungskräfte die Suche nach weiteren Opfern eingestellt.

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