Bildergalerie: Prominente Steuerhinterzieher

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Prominente Steuerhinterzieher

Hoeneß

Jahrelang hat Uli Hoeneß an der Börse gezockt und Millionengewinne nicht versteuert. Nachdem ein Abkommen mit der Schweiz gescheitert war und Reporter in der Sache recherchiert hatten, zeigte sich Hoeneß im Januar 2013 selbst an. In dem spektakulären Prozess wurde bekannt, dass Hoeneß Steuerschuld sogar bei 28,5 Millionen Euro lag. Das Landgericht München II verurteilte den Bayern-Präsidenten zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Die Selbstanzeige Hoeneß` bewerteten die Richter als unzureichend.

Hoeneß

Jahrelang hat Uli Hoeneß an der Börse gezockt und Millionengewinne nicht versteuert. Nachdem ein Abkommen mit der Schweiz gescheitert war und Reporter in der Sache recherchiert hatten, zeigte sich Hoeneß im Januar 2013 selbst an. In dem spektakulären Prozess wurde bekannt, dass Hoeneß Steuerschuld sogar bei 28,5 Millionen Euro lag. Das Landgericht München II verurteilte den Bayern-Präsidenten zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Die Selbstanzeige Hoeneß` bewerteten die Richter als unzureichend.

Zumwinkel

Glimpflicher kam Klaus Zumwinkel (Mitte), langjähriger Chef der Deutschen Post, davon. Er geriet durch den Ankauf einer Steuer-CD aus Liechtenstein ins Visier der Ermittler. Zumwinkel musste nicht ins Gefängnis, aber 3,9 Millionen Euro an Steuern nachzahlen. Hinzu kam eine Geldstrafe von einer Million Euro. Außerdem erhielt er zwei Jahre Haft auf Bewährung. Das Urteil wurde am 26. Januar 2009 gesprochen. Sein Anwalt Hans Feigen (links) ist auch einer der Verteidiger von Uli Hoeneß.

Boris Becker

Auch Boris Becker musste sich vor Gericht verantworten: Das Landgericht München I verurteilte ihn 2002 zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung und insgesamt 500.000 Euro Geldbuße, weil er 1,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen hatte.

Schockemöhle und jordanische Königsfamilie

Paul Schockemöhle (rechts) steht für einen der ersten aufsehenerregenden Steuerfälle. Der ehemalige Springreiter - hier mit der jordanischen Königsfamilie im Jahr 1998 auf seinem Gestüt in Mühlen - hatte in Liechtenstein Millionen gebunkert, 1997 deckte ein Informant dies auf. Schockemöhle musste deshalb knapp 11,6 Millionen Euro nachzahlen und bekam eine Haftstrafe von elf Monaten auf Bewährung.

Steffi Graf Peter Graf

Tatsächlich ins Gefängnis musste Peter Graf (rechts). Das Landgericht Mannheim verurteilte den Vater und Manager von Steffi Graf zu drei Jahren und neun Monaten Haft, weil er dem Staat die Steuern auf Siegprämien seiner Tochter vorenthalten hatte. Graf kam 1998 wieder frei. Seine Tochter suchte sich allerdings einen neuen Manager.

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