DFL-Chef Christian Seifert | Bildquelle: imago images/Contrast

Deutsche Fußball Liga DFL-Geschäftsführer Seifert geht 2022

Stand: 26.10.2020 10:38 Uhr

Christian Seifert wird seinen Vertrag als Chef der Deutschen Fußball Liga nicht über den 30. Juni 2022 hinaus verlängern.

"In zwei Jahren möchte ich ein neues berufliches Kapitel aufschlagen", teilte der 51-Jährige am Montag (26.10.2020) in einer persönlichen Erklärung mit..

Möglichkeit für frühzeitige Überlegungen

Diese Entscheidung sei bereits jetzt wichtig, damit der Aufsichtsrat frühzeitig die Möglichkeit erhalte, diese Tatsache in Überlegungen zur künftigen Organisation der DFL GmbH einfließen zu lassen, sagte Seifert weiter.

Christian Seifert arbeitet seit 2005 als Vorsitzender der Geschäftsführung bei der DFL und hatte in seiner Amtszeit beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Die Vermarktung der TV-Rechte stieg in seiner Amtszeit von 400 Millionen Euro pro Saison auf mehr als eine Milliarde Euro.

Als Krisenmanager gefordert

In den vergangenen Monaten zeichnete sich Seifert als Corona-Krisenmanager aus. Unter seiner Führung gelang es, dass die Bundesligen als erste der großen Sport-Ligen weltweit mit einem DFL-Hygienekonzept den Spielbetrieb wiederaufnehmen konnten.

Zudem schob Seifert mit der Taskforce "Zukunft Profifußball" - auch auf Druck aus der Politik und Fan-Organisationen - eine Debatte über die Zukunft des überhitzten Profigeschäfts an.

Zeit für umfangreiche Aufarbeitung fehlt

Der Spitzenmanager war zuletzt auch von seinem Amt im Präsidialausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurückgetreten.

Offiziell begründet hat Seifert nach Medienberichten seinen Rückzug damit, dass ihm wegen der Corona-Problematik die Zeit fehle, die breitgefächerten DFB-Themen in ausreichendem Maße bearbeiten zu können.

Quelle: sportschau.de

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