Wolfsburgs Yannick Gerhardt und Paulo Otavio Rosa Silva feiern das Tor gegen Sandhausen  | Bildquelle: Getty Images

DFB-Pokal Wolfsburg mühelos weiter

Stand: 12.09.2020 20:20 Uhr

Dem VfL Wolfsburg hat eine sehr starke erste Halbzeit gegen Sandhausen für das Weiterkommen im DFB-Pokal gereicht. Noch vor der Pause war die Partie entschieden.

Von Michael Buchartz

Der VfL Wolfsburg hat trotz vieler Ausfälle souverän das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Mit 4:0 (3:0) siegten die Niedersachen gegen Zweitligist Sandhausen. Der VfL musste insgesamt auf elf Spieler verzichten, hatte sogar nur vier gelernte Feldspieler auf der Reservebank. "Großes Kompliment an die Jungs, die neu reinkamen und teilweise lange nicht gespielt hatten", sagte VfL-Stürmer Wout Weghorst. Er selbst hatte mit einem Doppelpack (30./90.+1.) großen Anteil am Sieg. Yannick Gerhardt (28.) und Joao Victor (41.) entschieden neben dem Niederländer die Partie frühzeitig zu Gunsten des Bundesligisten.

VfL entscheidet die Partie früh

Das Spiel begann wie erwartet: Wolfsburg machte das Spiel und hatte teilweise bis zu 70 Prozent Ballbesitz. Eine Viertelstunde jedoch verteidigte Zweitligist Sandhausen geschickt und ließ die dominanten Gastgeber nicht gefährlich werden. Dann drehte der VfL auf. Gerhardts Schuss wurde auf der Linie geklärt (14.), Daniel Ginczek (16./21.) und Weghorst (19.) scheiterten am stärksten Sandhäuser: Torwart Rick Wulle.

Nach 28 Minuten war der Bann gebrochen. Gerhardt zog aus 25 Metern ab, SVS-Profi Robin Scheu fälschte unhaltbar für den eigenen Keeper ab. "Wir hatten uns erhofft, länger die Null zu halten. Das war extrem bitter", sagte Wulle über das Gegentor. Nur 180 Sekunden später stand Weghorst bei einer Flanke völlig frei - der Kopfball ins Eck war die leichteste Übung für den Angreifer. Kurz vor der Pause wurde es noch bitterer für die Gäste: Victor vollendete eine schöne Einzelaktion trocken unten links.

Sandhausen komplett unterlegen

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild auf dem Rasen wenig. Wolfsburg blieb absolut dominant, schraubte das Tempo aber deutlich zurück. Sandhausen probierte nun, besser dagegenzuhalten, um nicht zu hoch zu verlieren. So dauerte es einige Zeit, bis Gefahr oder Torchancen wieder ein Thema wurden. In der 67. Minute gab Sandhausen den ersten ernstzunehmenden Torschuss ab. Doch der Abschluss von Tim Kister wurde von Renato Steffen vor der Linie geklärt.

Das blieb die einzige Ausnahme in der sicheren VfL-Abwehr. Die restlichen 23 Minuten passierte kaum etwas - bis Weghorst per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Victor noch für den Endstand sorgte. Wolfsburg geht nun bis zum ersten Sonntag im neuen Jahr (03.01.2020) in die Pause. Dann startet die Bundesliga nach der Weihnachtspause in Dortmund. Für Sandhausen beginnt das Jahr am gleichen Tag in der zweiten Liga bei Hannover 96.

Quelle: sportschau.de

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 23. Dezember 2020 um 20:56 Uhr in den Nachrichten.

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