Börse Frankfurt

Schwacher Wochenstart DAX muss Federn lassen

Stand: 25.01.2021 22:32 Uhr

An der Börse dominierten heute die Moll-Töne. Neue Corona-Sorgen und ein schwächerer Ifo-Index drückten auf die Stimmung. US-Techaktien blieben hingegen der Fels in der Brandung.

Insgesamt bot die New Yorker Aktienbörse am Montag ein uneinheitliches Bild. Unter Druck gerieten vor allem die Standardwerte, nachdem zyklische Aktien zuletzt gut gelaufen waren. Die beiden wichtigsten Technologieindizes hatten sich im frühen Handel noch stark präsentiert und Rekordhöhen erklommen, bevor sie einen Teil ihrer Gewinne dann abgaben.

Der Nasdaq-Composite-Index erreichte in der Spitze das neue Rekordhoch von 13.728 Punkten. Am Ende gingen der Index bei 13.635 Punkten um 0,7 Prozent höher aus dem Handel, der Auswahlindex Nasdaq 100 legte 0,9 Prozent zu auf 13.483 Punkte.

Der Leitindex Dow Dow Jones blieb fast den ganzen Tag über im Minus und schloss am Ende 0,1 Prozent leichter bei 30.960 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index beendete den Tag 0,4 Prozent höher.

Warten auf das frische Geld

Die Anleger zeigen sich zunehmend ungeduldig, was die Verabschiedung des zwei Billionen Dollar umfassenden Konjunkturprogramms anbetrifft. "Die unmittelbare Frage ist: 'Wann werden die Hilfen genehmigt und wie groß werden sie ausfallen?'", sagte Christopher Grisanti, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters MAI. Sollte die Verabschiedung einen Monat oder länger dauern, wäre das aus Anlegersicht negativ.

Bedrohlich bleibt auch weiterhin die Corona-Lage. Den Kampf gegen das Virus hat der neue Präsident Joe Biden jedenfalls anders als sein Amtsvorgänger Donald Trump mittlerweile ganz oben auf die Agenda der Politik gesetzt. Reiserestriktionen aus Europa hat er verlängert.

Apple über 140 Dollar

Die Aktien von Apple knackten erstmals die runde Marke von 140 US-Dollar und lagen zuletzt 2,5 Prozent im Plus bei gut 142 Dollar. Das Tageshoch lag bisher bei etwas über 145 Dollar. Der iPhone-Hersteller wird zwar erst am Mittwoch nach Börsenschluss seine Zahlen vorlegen, Anleger und Experten positionieren sich dafür aber scheinbar schon optimistisch. Als hilfreich galt, dass die Experten des Analysehauses Wedbush den Papieren mit einem Ziel von 175 Dollar ungeschlagen viel Potenzial zutrauen.

Neben Apple legen weitere Tech-Giganten ab morgen ihre Zahlen vor. Microsoft und AMD am Dienstag, Facebook und Tesla am Mittwoch (jeweils nach Börsenschluss). Die Erwartungshaltung ist hoch, erwartet werden gute Ergebnisse der als Corona-Gewinner geltenden Technologiewerte. Aber auch sonst ist der Terminkalender mit bekannten Adressen im weiteren Wochenverlauf prall gefüllt, während es heute noch eher ruhig blieb.

DAX rauscht in den Keller

Mit einem empfindlichen Dämpfer ist der deutsche Leitindex in die neue Woche gestartet. Das führende deutsche Börsenbarometer gab 1,7 Prozent ab auf 13.643 Punkte. Damit ist die Marke von 14.000 Punkten zunächst in weite Ferne gerückt, wodurch sich auch die markttechnische Situation verschlechtert. Auch an der New Yorker Börse sind anfänglich stärkere Gewinne an der Technologiebörse Nasdaq mittlerweile dahin, der Leitindex Dow Jones bleibt schon seit der Eröffnung im Minus stecken.

Corona und kein Ende

Auslöser der Verluste waren neue Corona-Sorgen der Anleger, nachdem sich Experten und Politiker zunehmend besorgt zeigen über die neuen Mutationen des Corona-Virus aus Großbritannien, Südafrika und vor allem Brasilien. Damit werden sowohl ein längerer Lockdown als auch weitere Reiseverbote realistischer, was Konjunktursorgen der Anleger befeuerte.

"Denn mit jeder weiteren Mutation wächst die Furcht vor schärferen Restriktionen, welche die ohnehin lädierte Wirtschaft empfindlich treffen könnte", sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Damit stellt sich sofort die Frage, ob die derzeit hohen Bewertungen am Aktienmarkt im Fall einer Verschärfung der Krise gerechtfertigt sind.

Die Stimmung trübt sich ein

Dass die Stimmung in der Wirtschaft zu kippen droht, zeigt auch der rückläufige Ifo-Geschäftsklimaindex, der heute veröffentlicht wurde. Der am Vormittag veröffentlichte Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Januar von 92,2 auf 90,1 Punkte, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut zu seiner Umfrage unter 9000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Rückgang auf 91,8 Punkte gerechnet. "Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Manager beurteilten den Ausblick für ihre Geschäfte und ihre Lage ungünstiger als zuletzt.

"Die vom Lockdown geprägte wirtschaftliche Realität schlägt zurück, die Stimmung im Einzelhandel ist kollabiert", sagte Jörg Krämer, Chef-Volkswirt der Commerzbank.

Euro schwächelt,

Am Devisenmarkt hat der Euro anfängliche Gewinne nach dem rückläufigen Ifo-Index abgegeben und ist ins Minus gedreht. Aktuell die Gemeinschaftswährung bei ruhigem Handel bei 1,2140 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2152 (Freitag: 1,2158) Dollar fest. Weitere nennenswerte Konjunkturdaten standen heute nicht auf der Agenda.

Italiens Regierungschef Conte tritt am Dienstag zurück

Der Euro reagierte kaum auf die am Abend verkündete Meldung, dass Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte am Dienstag zurücktreten wird. Einem Regierungsmitglied zufolge hofft Conte im römischen Politpoker auf ein neues Mandat des Staatsoberhaupts Sergio Mattarella, um eine neue Regierung mit einer breiteren Basis aufzustellen. Conte ist nach dem Platzen seiner Koalition im Parlament geschwächt: Seine jetzige Regierung droht in dieser Woche an einer Abstimmung im Senat zu scheitern. Eine Garantie für eine erfolgreiche Regierungsbildung ohne Neuwahlen gibt es nicht.

Lagarde für 2021 weiter zuversichtlich

Das Jahr 2021 wird aus Sicht von EZB-Präsidentin Christine Lagarde trotz neuer Eindämmungsmaßnahmen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit den gestarteten Corona-Impfungen immer noch das Jahr der Erholung sein.

"Die Fahrt scheint sich ein wenig zu verzögern sollte aber nicht entgleisen", sagte Lagarde am Montag auf dem digitalen Davos-Forum. Die jüngsten Daten zur Euro-Zone legten allerdings nahe, dass die Wirtschaft im vierten Quartal geschrumpft sei. Das werde Auswirkungen auf das erste Quartal 2021 haben. Das diesjährige Weltwirtschaftsforum findet online und nicht wie sonst im schweizerischen Wintersportort Davos statt.

Merck an der DAX-Spitze

Tagessieger im DAX waren gegen den Trend Merck. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern kann seine Krebsimmuntherapie Bavencio in einer weiteren Anwendung auf den europäischen Markt bringen. Die Europäische Kommission erteilte dem Mittel die Zulassung zur Erstbehandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Blasenkrebs, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Gefragt waren auch die Papiere von Unternehmen, die in der Pandemie teilweise ihre Geschäfte mächtig ausgebaut haben. Dazu gehörten die beiden Essenslieferanten Delivery Hero und Hellofresh.

Reiseaktien im Minus

Auf der Verliererseite fielen insbesondere Aktien auf, die stark unter den Folgen der Pandemie leiden wie Tourismus- und Luftfahrtaktien. Besonders stark trifft es die Papiere des Triebwerkherstellers MTU und der Lufthansa. Im Raum steht die Ankündigung von US-Präsident Joe Biden, schon heute den Einreisestopp für Ausländer aus Europa zu erneuern. Autoaktien und andere Zykliker waren ebenfalls nicht gefragt und verloren stärker.

Linde kauft für fünf Milliarden Dollar eigene Aktien

Gute Nachrichten nach Börsenschluss. DAX-Mitglied Linde hat ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Das Volumen liege bei bis zu fünf Milliarden US-Dollar, teilte das Unternehmen am Montagabend in Guildford mit. Dieses werde das noch bis zum 1. Februar laufende Programm über bis zu sechs Milliarden Dollar ersetzen. Gleichzeitig erhöht Linde die Quartalsdividende um zehn Prozent auf 1,06 Dollar. Anleger zeigten sich erfreut. Die Linde-Aktie legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um gut eineinhalb Prozent zu.

SAP erhöht Platzierungspreis für US-Tochter Qualtrics

Gegen den Trend legten SAP im DAX zu. Denn die Aktien der US-Tochter Qualtrics stoßen beim Börsengang an der New Yorker Nasdaq auf große Nachfrage. Qualtrics erhöhte die Preisspanne auf 27 bis 29 Dollar von bislang 22 bis 26 Dollar, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Montag hervorgeht. Damit winken Einnahmen von bis zu 1,68 Milliarden Dollar.

Im besten Fall käme Qualtrics damit nun auf einen Börsenwert von rund 15 Milliarden Dollar. Das ist weit mehr als die acht Milliarden Dollar, die der Walldorfer Dax-Konzern vor mehr als zwei Jahren für den Software-Anbieter aus den USA auf den Tisch gelegt hat, seinem letzten großen Zukauf.

Der Börsengang lässt auch die Kassen von SAP klingeln, denn den Erlös aus der Kapitalerhöhung will Qualtrics letztlich nach Walldorf weiterreichen. Auch nach dem Börsengang behält SAP bei Qualtrics das Sagen: 84 Prozent der Aktien bleiben bei dem Softwareriesen. Mit der Qualtrics-Plattform können Firmen und Behörden Feedback und Daten von Kunden und Mitarbeitern einsammeln, um diese in Echtzeit zu analysieren und weiterzuverarbeiten.

Verklagt Volkswagen Conti?

Am deutschen Aktienmarkt stehen Auto-Aktien unter Beobachtung. Der Volkswagen-Konzern prüft einem Bericht der "Automobilwoche" zufolge Schadenersatzansprüche gegen Bosch und Continental wegen fehlender Halbleiter-Bauteile. In dem Bericht hieß es weiter, VW spreche inzwischen auch mit möglichen alternativen Lieferanten.

Liberty Steel bestätigt Interesse an Stahlsparte von ThyssenKrupp

Ein Vierteljahr nach dem ersten Vorstoß hat der britische Konzern Liberty Steel sein Angebot für die schwächelnde Stahlsparte von Thyssenkrupp konkretisiert. Ein Bündnis der beiden Unternehmen sei die richtige Antwort, teilte Liberty am Montag mit. Dies habe sich bei den Gesprächen und bei der Prüfung der Bücher bestätigt. Thyssenkrupp kündigte an, die Offerte gründlich zu prüfen. Details nannten beide Konzerne nicht. Liberty Steel hatte Mitte Oktober ein unverbindliches Angebot vorgelegt.

Die Gespräche mit Thyssenkrupp, den Aktionären und den Arbeitnehmervertretern würden fortgesetzt, kündigte Liberty an. Die Stahlsparte von Thyssenkrupp beschäftigt rund 27.000 Mitarbeiter und schreibt zur Zeit hohe Verluste. Konzernchefin Martina Merz prüft mehrere Optionen für das Geschäft, darunter Insidern zufolge auch einen Börsengang. Merz muss sich Anfang Februar auf der Hauptversammlung den Aktionären stellen.

Siltronic-Übernahme wird verlängert

Der taiwanesische Chip-Zulieferer Globalwafers geht auf die Aktionäre des deutschen Waferherstellers Siltronic zu. Dazu hat Globalwafers die Mindestannahmeschwelle für die angestrebte Übernahme von 65 auf 50 Prozent gesenkt und die Annahmefrist um zwei Wochen bis zum 10. Februar verlängert.

Siemens Energy verbessert Ergebnis deutlich

Der Energietechnik-Konzern Siemens Energy hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 deutlich besser als im entsprechenden Vorjahreszeitraum abgeschnitten. Das operative Ergebnis kletterte von minus 117 auf plus 243 Millionen Euro. Der Siemens-Ableger profitierte unter anderem von Kostensenkungen.

Jenoptik ist optimistisch

Die Aktien des Technologie-Unternehmens Jenoptik führen die Gewinnerliste im TecDAX an. Grund sind positive Aussagen von Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher in der "Börsen-Zeitung". Demnach soll das mittelfristige Ziel von 16 Prozent Umsatzrendite vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wohl schon im kommenden Jahr erreicht werden - ein Jahr früher als geplant.

Ergebnissprung bei Cewe

Der Fotodienstleister Cewe hat wegen eines guten Weihnachtsgeschäfts deutlich mehr verdient. Das operative Ergebnis wuchs um knapp 40 Prozent auf 79 Millionen Euro. Die Aktie des SDAX-Mitglieds steigt daraufhin auf ein Rekordhoch.

Leoni mit höherem Kursziel

Auch bei einigen kleineren Werten ist Schwung drin. Die US-Bank JPMorgan hat die Aktien des Autozulieferers Leoni von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel von fünf auf neun Euro angehoben. Für den Autozulieferer sieht Analyst Jose Asumendi nun nur noch wenige negative Aspekte, die den Aktienkurs beeinträchtigten könnten. Er blickt zuversichtlicher auf die Liquidität und den künftigen Cashflow des Kabelspezialisten.

Gehaltskürzung beim BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich einem Medienbericht zufolge mit seinen Profis auf einen weiteren Gehaltsverzicht geeinigt. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, sollen die Spieler wegen der finanziellen Einbußen in der Corona-Krise weiter auf zehn Prozent ihres Gehalts verzichten. Ein Enddatum wurde demnach nicht festgelegt. Solange aber keine Zuschauer in den Stadien zugelassen sind, sollen die Profis verzichten. Auch die Führungsetage schließt sich der Vereinbarung an.

Astra-Impfstoff bei Älteren nicht so wirksam

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca hat Medienberichten zufolge eine vergleichsweise geringe Wirksamkeit bei Senioren und dürfte für sie keine Zulassung erhalten. Wie das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Kabinettskreise berichtete, zeigt das Mittel bei Über-65-jährigen eine Effektivität von acht Prozent. Die Bundesregierung erwarte, dass der Konzern von der EU-Arzneimittelbehörde EMA daher nur eine Zulassung für Unter-65-jährige erhalten werde. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Schritt Freitag erfolgen wird, erste Lieferungen werden dann ab dem 15. Februar erwartet. Von AstraZeneca gab es zunächst keine Stellungnahme.

Die EU-Kommission hat die vom britisch-schwedischen Unternehmen Astrazeneca angekündigten Verzögerungen bei der Lieferung von Corona-Impfstoff derweil als "nicht akzeptabel" bezeichnet. Die EU habe "Entwicklung und Produktion des Impfstoffes vorfinanziert" und verlange nun dafür die Gegenleistung, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

Philips besser als gedacht

Der niederländische Medizintechnikkonzern Philips hat das Jahr etwas besser beendet als von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg im vierten Quartal auf vergleichbarer Basis um rund sieben Prozent auf sechs Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg auf 795 Millionen Euro.

Moderna bei Corona-Mutationen zuversichtlich

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna ist nach Unternehmensangaben auch bei den zuerst in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten neuen Virusvarianten wirksam. Laboruntersuchungen hätten gezeigt, dass die zweimalige Impfung zu neutralisierenden Antikörpern gegen die bisher entdeckten Virusvarianten führe, erklärte Moderna am Montag.

Das gelte für die zunächst in Großbritannien aufgetauchte Variante B.1.1.7 und die in Südafrika aufgetauchte Variante B.1.351. Bei der britischen Variante gebe es im Vergleich zu früheren Virusvarianten "keine signifikante Auswirkung" auf das Antikörper-Niveau, erklärte Moderna. Bei der südafrikanischen Variante sei die Menge der Antikörper zwar um das Sechsfache geringer; dies sei aber nach wie vor ausreichend, um Schutz vor dem Virus zu bieten. Moderna will aber als Vorsichtsmaßnahme eine zusätzliche Auffrischungsimpfung - also eine dritte Dosis - testen. Die Aktie legt an der Nasdaq deutlich zu.

Merck & Co. bei Corona-Impfstoff gescheitert

Das US-Pharmaunternehmen wird sein Entwicklungsprogramm mit zwei Covid-19-Impfstoffkandidaten nach eigenen Angaben vom Montag beenden. In frühen klinischen Studien der Phase-1 hätten die beiden Vakzine eine unzureichende Immunreaktion erzeugt. Diese sei niedriger als die bei ehemaligen Covid-19-Patienten und auch schwächer als die Ergebnisse anderer Covid-19-Impfstoffe in klinischen Studien. Merck will sich bei Covid-19 nun nur noch auf Medikamente zur Behandlung der Lungenkrankheit konzentrieren.

Tesla plant auch Batteriefabrik in Grünheide

Der US-Elektroautobauer Tesla will in seiner geplanten Batteriezellenfabrik in Grünheide bei Berlin laut Insidern eine Massenproduktion mit neuer Technologie aufbauen. In der Fabrik soll nach Angaben aus Branchenkreisen vom Montag ein neuer Zelltyp produziert werden, der sechsmal mehr Leistung hat. Geplant sei die Herstellung von Trockenelektroden, die mit deutlich weniger Flächenverbrauch und Energieaufwand auskämen. Die Fabrik soll auf dem Tesla-Areal in Grünheide in Brandenburg in direkter Nähe zur Autofabrik entstehen, die derzeit im Bau ist. Der Baubeginn für die Batteriefabrik ist bisher offen - die Vorbereitungen laufen.

Auto1 geht an die Börse

Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 will am vierten Februar an die Börse gehen. Das Unternehmen bietet seine Aktien in einer Preisspanne von 32 bis 38 Euro an. Das Angebot umfasst bis zu knapp 31,3 Millionen neue Papiere aus einer Kapitalerhöhung, hinzu kommen gut 15,6 Millionen Aktien von den bisherigen Aktionären. Die angebotenen Aktien können vom 26. Januar bis zum 2. Februar gezeichnet werden.

Dr. Martens nennt Preisspanne

Auch die Schuhmarke Dr. Martens wird bald an der Börse notiert sein. Das Unternehmen, das für seine charakteristischen Stiefel mit Gummisohle und gelben Nähten bekannt ist, bietet 350 Millionen der bestehenden Aktien zu einem Preis von je 330 bis 370 Pence an. Das sind umgerechnet etwa 3,70 bis 4,20 Euro. Damit käme Dr. Martens auf einen Börsenwert von bis zu 4,2 Milliarden Euro.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 25. Januar 2021 um 16:00 Uhr.

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