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Wetter, Streiks, Engpässe Bei Lufthansa fallen 60 Flüge aus - am Tag

Stand: 17.10.2018 09:42 Uhr

18.000 Flüge musste die Lufthansa in diesem Jahr streichen. Das ist, als ob der Flughafen Frankfurt für zwei Wochen am Stück das Lufthansa-Drehkreuz schließen würde. Schuld gibt das Unternehmen anderen.

Bei der Lufthansa fallen nach eigenen Angaben im Schnitt pro Tag mehr als 60 Flugverbindungen aus. Konzernweit seien in diesem Jahr etwa 18.000 Flüge gestrichen worden, was einer zweiwöchigen Schließung des größten Lufthansa-Drehkreuzes in Frankfurt am Main entspreche, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt". Zusätzlich habe es zahlreiche Verspätungen gegeben, die dazu führten, dass Passagiere ihre Anschlussflüge nicht erreichen konnten. Der Manager kündigte an, mehr Reservemaschinen einzusetzen, damit es zu weniger Verspätungen kommt.

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Angespannte Lage in Luft und am Boden

Ein Großteil der Ursachen für Ausfälle und Verspätungen liege nicht bei den Airlines, sondern an anderer Stelle - zum Beispiel bei der Flugsicherung, den Sicherheitskontrollen oder der Gepäckbeförderung. Hohmeister forderte eine gerechtere Aufteilung der Verspätungskosten innerhalb der Branche: "Wir werden auch mit unseren Systempartnern wie Flughäfen und Flugsicherungen über die Gebühren sprechen." Zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Lufthansa neben schlechtem Wetter und fortgesetzten Fluglotsenstreiks auch Engpässe an Flughäfen als Gründe genannt.

Den Ärger der Passagiere verstehe er, sagte Hohmeister: "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Seit diesem Sommer gebe es zwei Reserveflugzeuge in Frankfurt. Aber das reiche nicht, um die angespannte Situation am Boden und in der Luft zu kompensieren. "Wir werden die Zahl weiter erhöhen - übrigens auch in München."

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. Oktober 2018 um 07:45 Uhr.

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