Ab 2030 in Europa Ford will nur noch Elektroautos anbieten

Stand: 17.02.2021 17:14 Uhr

Der US-Konzern Ford hat angekündigt, seine gesamte Pkw-Auswahl in Europa auf Elektroautos umzustellen. Das hat Auswirkungen auf das Stammwerk in Köln: Hier will das Unternehmen 800 Millionen Euro investieren.

Der US-Autohersteller Ford hat eine Umstellung seiner gesamten Palette an Personenwagen auf Elektroautos bis 2030 angekündigt. Dafür werde der US-Konzern sein Werk in Köln für die Fertigung batteriebetriebener Autos umrüsten, sagte Stuart Rowley, Präsident von Ford of Europe. Das dort produzierte Elektroauto werde Mitte 2023 auf den Markt kommen und teilweise aus Komponenten des Wettbewerbers Volkswagen bestehen.

Anteil der Elektroflotte am Gesamtabsatz steigt

Von den in Europa verkauften Ford-Nutzfahrzeugen würden 2030 zwei Drittel einen elektrischen oder Plug-in-Hybridantrieb haben, prognostiziert das Unternehmen. In Köln will Ford eine Milliarde Dollar (etwa 800 Millionen Euro) investieren. Bereits Anfang Februar hatte Ford angekündigt, in den kommenden Jahren rund 29 Milliarden Dollar in Elektroautos und selbstfahrende Fahrzeuge zu stecken.

Erst im vergangenen Jahr hatte Fords Elektroflotte erstmals einen nennenswerten Anteil am Gesamtabsatz erreicht. In Deutschland lag er 2020 bei 14 Prozent, nachdem im Jahr zuvor nur 0,6 Prozent der verkauften Fahrzeuge einen E-Antrieb hatten.

Ford will ab 2030 nur noch E-Autos anbieten
Jörg Gleisberg, NDR
18.02.2021 07:11 Uhr

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Über dieses Thema berichtete NDR Info am 17. Februar 2021 um 13:33 Uhr.

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