Neubauten spiegeln sich in Offenbach in einem Hafenbecken | Bildquelle: dpa

Wohnmarkt Immobilienpreise kennen nur eine Richtung

Stand: 30.12.2019 11:30 Uhr

Wer Wohnimmobilien kaufen will, muss dafür von Monat zu Monat mehr Geld hinlegen. Im dritten Quartal dieses Jahr stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahr noch einmal kräftig - um mehr als vier Prozent.

Die Preise für Wohnhäuser und Eigentumswohnungen sind auch im dritten Quartal weiter kräftig gestiegen. Wohnimmobilien verteuerten sich von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

In den sieben größten Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf stiegen die Preise für Wohnungen sogar um neun Prozent, für Ein- und Zweifamilienhäuser um 7,5 Prozent.

Problem nicht nur auf Metropolen beschränkt

Auch in den anderen kreisfreien Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern stiegen die Preise überdurchschnittlich: Für Häuser mussten Käufer im dritten Quartal 7,8 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr, für Eigentumswohnungen 5,8 Prozent mehr. In städtischen Kreisen außerhalb dieser Großstädte verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um rund fünf Prozent und Wohnungen um 4,5 Prozent. 

Die Preise für Wohnimmobilien steigen seit Jahren. Gründe sind unter anderem die niedrigen Zinsen, der Zuzug vieler Menschen in die Städte und zunehmend knappes und damit teures Bauland.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 30. Dezember 2019 um 11:40 Uhr.

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