Fragen und Antworten

Fragen und Antworten Was bedeutet das endgültige Aus für Quelle-Kunden?

Stand: 21.10.2009 03:26 Uhr

Von der Insolvenz des Versandhändlers Quelle haben die Kunden bisher kaum etwas gespürt. Nun sollen die Lager des Traditionsunternehmens geräumt werden. Was bedeutet die endgültige Pleite für die Kunden? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Alles ausklappen

Was passiert mit bereits bestellter Ware?

Der Insolvenzverwalter sagt, bereits bestellte Waren würden auch noch ausgeliefert. Wenn man aber keine Ware erhält, obwohl man schon bezahlt hat, wird man Verbraucherschützern zufolge zum Kleingläubiger des Unternehmens - und Kleingläubiger gehen meist leer aus.

Was ist mit dem Umtauschrecht?

Darauf kann der Kunde nicht pochen, denn ein gesetzlich gesichertes Umtauschrecht gibt es ohnehin nicht. Es handelt sich um ein Kulanzangebot des Händlers.

Was passiert bei Mängeln an Produkten?

Im Normalfall hat der Kunde bei Mängeln zwar Anspruch auf kostenlose Reparatur oder Ersatz. Werde ein Unternehmen aber geschlossen, könne dieser Anspruch wahrscheinlich nicht mehr durchgesetzt werden, warnen Verbraucherschützer. Kunden könnten diesen beim Insolvenzverwalter geltend machen, es sei aber unsicher, ob dieser noch bedient werden könne.

Anders sieht es mit der Garantie aus: Sie ist von der Quelle-Pleite nicht betroffen, da sie vom Hersteller gegeben wird. Der Kunde kann sich somit direkt an diesen wenden.

Doch Vorsicht: Handelt es sich bei dem Produkt um eine Eigenmarke von Quelle, beispielsweise um eine Waschmaschine von Privileg, wird es wohl niemanden geben, der dafür gerade steht.

Was passiert mit Gutscheinen?

Gutscheine sollten am besten schnellstmöglich in den Quelle-Läden eingelöst werden, raten Verbraucherschützer.

Müssen Kunden Raten oder Rechnungen trotz Abwicklung noch zahlen?

Ja. Erhaltene Waren müssen bezahlt werden. Und Ratenzahlungsverträge sind in der Regel mit Banken geschlossen und von der Quelle-Pleite unberührt.

Können Waren jetzt noch bestellt werden?

Ja. Bestellungen sollen nach Angaben des Insolvenzverwalters so lange möglich sein, wie die Ware im Lager vorrätig ist. Aber Bestellungen sollten Verbraucherschützern zufolge auf keinen Fall per Vorkasse bezahlt werden. Am besten bezahlt man per Überweisung, nach dem Erhalt von Ware und Rechnung. Bei Online-Bestellungen ist wichtig zu beachten, dass man zunächst nur eine Eingangsbestätigung bekommt. Erst wenn der Versandhändler zusagt, dass er die Ware schickt, gilt der Kaufvertrag als geschlossen.

Gibt es die Quelle-Restbestände bald als Schnäppchen zu kaufen?

Ja. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg sagte, in den nächsten vier bis sechs Wochen sollen drastische Rabatte auf die Katalogpreise gewährt werden, um die Lager leer zu räumen.

Julia Rehberg, Verbraucherzentrale Hamburg, zu den Rechtsansprüchen der Quelle-Kunden
EinsExtra 14:00 Uhr, 21.10.2009

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Darstellung: