Maschine der Fluggesellschaft Condor startet | Bildquelle: dpa

Polnische Fluggesellschaft LOT übernimmt Condor

Stand: 24.01.2020 12:13 Uhr

Die Zukunft des Ferienfliegers Condor ist gesichert: Die polnische Fluggesellschaft LOT übernimmt die Fluggesellschaft. Condor soll aber auch nach dem Verkauf weiter unter ihrer Marke fliegen.

Der Mutterkonzern der polnischen Fluggesellschaft LOT soll neuer Eigentümer des deutschen Ferienfliegers Condor werden. Die LOT-Mutter PGL habe im Bieterrennen das attraktivste Angebot vorgelegt, teilten Vertreter beider Seiten in Frankfurt mit.

Michael Immel, HR, zur Übernahme Condors
tagesschau 12:00 Uhr, 24.01.2020

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Condor soll nach dem Verkauf an LOT weiter unter ihrer Marke fliegen. "Die Marke Condor bleibt, wie sie ist", sagte Condor-Vorstandschef Ralf Teckentrup. Beide Marken seien stark und würden getrennt auftreten, erklärte auch LOT-Vorstandschef Rafał Milczarski.

Condor habe mit PGL und LOT "stabile" und "erfahrene" Partner gewonnen. Zusammen würden künftig doppelt so viele Passagiere bedient werden. Damit würden Condor und LOT "eine der größten Luftfahrtgesellschaften und eine führende Ferienfliegergruppe in Europa bilden".

LOT will Passagierzahlen verdoppeln

LOT ist in der Star Alliance mit dem Lufthansakonzern verbunden. Die Gesellschaft verzeichnete 2019 zum vierten Mal in Folge einen starken Anstieg ihrer Passagierzahlen. Die Airline beförderte 2019 mehr als zehn Millionen Passagiere, das waren 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Der Betrieb ist nach eigenem Bekunden profitabel - genaue Zahlen dazu wurden nicht genannt. Derzeit betreibt die LOT eine Flotte von 80 Maschinen. Die Condor kommt auf knapp 60 Jets.

Bis 2024 will das polnische Unternehmen die Zahl der beförderten Passagiere auf 20 Millionen pro Jahr verdoppeln, hatte Vorstandschef Rafal Milczarski erklärt. 2015 hatte die Airline nach eigenen Angaben noch 4,4 Millionen Fluggäste mit lediglich 37 Flugzeugen befördert.

Polnische Fluggesellschaft LOT übernimmt Condor
tagesschau 20:00 Uhr, 24.01.2020, Michael Immel, HR

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Zuletzt drei Interessenten

Zuletzt waren im Bieterverfahren um Condor drei ernsthafte Interessenten genannt worden: Neben der LOT waren es der US-Finanzinvestor Apollo gemeinsam mit deutschen Reiseveranstaltern und einem Co-Investor sowie als dritter Bieter die britische Investmentgesellschaft Greybull.

Die eigentlich profitable Thomas-Cook-Tochter Condor war durch die Pleite ihres bisherigen Mutterkonzerns Ende September in Not geraten und hält sich seitdem nur dank eines staatlichen Brückenkredits in der Luft. Dieser werde zurückgezahlt, hieß es. Die Investition von LOT werde es Condor ermöglichen, das von der staatlichen Förderbank KfW erhaltene Darlehen "vollständig zurückzuzahlen", teilte der Ferienflieger mit.

Die Frankfurter Airline hatte in den vergangenen Jahren meist Gewinne eingeflogen und ist auch für deutsche Reiseveranstalter ein wichtiger Geschäftspartner.

Streichung von 150 Stellen

Zuletzt hatten die Condor-Beschäftigten Einschnitte hinnehmen müssen, um das Unternehmen für einen Käufer attraktiver zu machen. Ziel von Teckentrup war es, die Gewinnaussichten der Airline mit Kostensenkungen zu verbessern und das Unternehmen möglichst als Ganzes zu verkaufen. So wurde etwa beschlossen, 170 von 750 Jobs in der zentralen Frankfurter Verwaltung abzubauen. Jüngst hatte sich Condor zudem mit den Gewerkschaften ver.di und UFO auf einen Sanierungstarifvertrag geeinigt, der die Streichung von 150 Flugbegleiterstellen vorsah.

Die Übernahme durch PGL soll bis April abgeschlossen werden, wenn die zuständigen Behörden zustimmen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. Januar 2020 um 14:00 Uhr.

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