Plastikflaschen in einer Recycling-Anlage im französischen Bourg-Blanc | Bildquelle: AFP

Umweltministerin Schulze Ein Plan gegen den Verpackungsmüll

Stand: 26.11.2018 09:43 Uhr

Gibt es bald eine Trendwende beim Verpackungsmüll? Das will Umweltministerin Schulze erreichen. Die SPD-Politikerin präsentierte einen entsprechenden Plan. Dazu gehören auch mehr öffentliche Wasserspender.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen Plan gegen überflüssigen Plastikmüll und für mehr Recycling vorgestellt. Damit will die SPD-Politikerin nach eigenen Angaben eine "Trendwende" einleiten.

Wie bei Plastiktüten soll der Handel sich nun auch selbst verpflichten, überflüssige Verpackungen zu vermeiden - etwa Kunststoffverpackungen für Obst und Gemüse. In einigen Handelsketten gibt es schon entsprechende Initiativen und Testläufe.

Teile des Plans beziehen sich auf das neue Verpackungsgesetz, das im Januar in Kraft tritt. Dazu gehört, dass künftig Einweg- und Mehrwegflaschen am Regal gekennzeichnet sein sollen, dass Hersteller für recyclingfreundliche Verpackungen künftig weniger Gebühren zahlen müssen und dass die Recyclingquoten deutlich steigen.

Mehr Recycling geplant

Zudem will Schulze die Nachfrage nach Recyclingmaterial in der Produktionskette stärken und dafür sorgen, dass Bund, Länder und Kommunen auf Recyclingprodukte setzen.

Das Ministerium will zudem Wasserspender an öffentlichen Orten fördern. In den Städten solle es überall gut erreichbare Nachfüllstationen für Wasserflaschen geben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 26. November 2018 um 09:00 Uhr.

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