Kreditwürdigkeit herabgestuft Auch Moody's erteilt Spanien schlechtere Noten

Stand: 19.10.2011 00:25 Uhr

Nachdem bereits Fitch und Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit Spaniens nach unten korrigiert haben, ist nun auch Moody's gefolgt. Die US-Ratingagentur senkte ihre Bewertung für spanische Staatsanleihen um zwei Stufen von "Aa2" auf "A1".

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Ratingagentur Moody's stuft Kreditwürdigkeit Spaniens herab.

Der Kreditwürdigkeitsausblick sei negativ, teilte Moody's mit und signalisierte damit, dass eine weitere Herabstufung droht. Spanien bleibe in der Krise weiterhin für Marktturbulenzen anfällig, erläuterten die Bonitätswächter. Das Land habe einen großen Finanzierungsbedarf und außerdem hochverschuldete Banken und Konzerne. Zudem werde ein schwaches Wirtschaftswachstum das Erreichen der ehrgeizigen Sparziele erschweren.

Spanische Reaktionen auf Herabstufung durch Moody
R. Spiegelhauer, ARD Madrid
19.10.2011 11:45 Uhr

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Abstufung in Raten

Am 7. Oktober hatte zunächst die Ratingagentur Fitch die Bonität Spaniens abgestuft, eine Woche später folgte S&P. Beide Agenturen bewerten das Land nun mit der vierthöchsten Note "AA-", also mit einer noch guten Bonität.

Moody's ging nun noch einen Schritt weiter: Die Note "A1" ist die fünfthöchste des Unternehmens und bedeutet eine Bonität im hohen mittleren Bereich. Damit erhöht sich der Druck auf Spanien nochmals, denn je schlechter die Kreditwürdigkeit, desto höhere Zinsen muss das Land für die Aufnahme neuer Schulden zahlen.

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