Bildergalerie: "Das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus"

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"Das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus"

Jürgen Rüttgers

"Dieses Verhalten von General-Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus. Das ist völlig inakzeptabel. Wir werden weiter für Opel und den Standort Bochum kämpfen", der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers lässt den Kopf nicht hängen.

Jürgen Rüttgers

"Dieses Verhalten von General-Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus. Das ist völlig inakzeptabel. Wir werden weiter für Opel und den Standort Bochum kämpfen", der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Jürgen Rüttgers lässt den Kopf nicht hängen.

Klaus Franz

"Der nächste Schritt von General Motors wird es sein, Regierungen und Beschäftigte in Europa zu erpressen, um das nicht tragfähige GM-Konzept zu finanzieren", warnt Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz.

Rainer Brüderle

Der neue Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle: "Das Verhalten von General Motors gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist völlig inakzeptabel."

Opel-Treuhandbeirat Dirk Pfeil

Im Gegensatz dazu ist Opel-Treuhandbeirat Dirk Pfeil ganz zuversichtlich: "Ich halte die Entscheidung von GM für richtig. Die Chancen, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, sind mindestens so groß wie unter Magna."

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier

"An dem Tag, an dem Angela Merkel in Washington die deutsch-amerikanische Freundschaft beschwört, stellt der GM-Verwaltungsrat die Zukunft der Standorte und Arbeitsplätze in Deutschland grundlegend infrage", so der SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier

Christine Lieberknecht

"Das war jetzt doch noch mal ein wirklicher Tiefschlag, mit dem wir so nicht gerechnet hatten." Auf die neue Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht, kommen damit neue Herausforderungen zu.

Kurt Beck

Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck: "Die Entscheidung ist eine Zumutung für die Beschäftigten von Opel, die unvorstellbaren Belastungen ausgesetzt sind. GM hat kein Konzept."

Roland Koch

Auch Hessen ist von der GM-Entscheidung betroffen. Ministerpräsident Roland Koch: "Ich bin sehr betroffen und verärgert... Wir sehen mit erheblichem Interesse, was General Motors nun vorlegen wird. Wenn ein Unternehmen sagt, es ist selbst in der Lage, die Probleme zu lösen, dann ist die Politik draußen."

IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild

So strahlen wird er voraussichtlich in der nächsten Zeit nicht. Der Frankfurter IG-Metall-Chef und Opel-Aufsichtsratsmitglied Armin Schild zur neuesten Entwicklung: "Wer zwölf Monate braucht, um zu erkennen, dass die eigene Tochter überlebensfähig ist und sechs Monate braucht, um zu entscheiden, ob sie heiraten darf, hat sich als verantwortlicher Arbeitgeber selbst disqualifiziert."

Gregor Gysi

Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke: "Die Bundesregierung hat bei Opel auf ganzer Linie versagt. Während die Kanzlerin vom US-Kongress beklatscht wird, zieht sie der staatseigene GM-Konzern am Nasenring durch die Manege."

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer

"Neelie Kroes hat den Deal zerstört." Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht die Schuld bei der EU-Wettbewerbskommissarin.

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